Stand: 04.02.12, 14:01 Uhr
(ah) Der Winter sorgt nicht nur für vor Kälte bibbernde Menschen, sondern auch natürlich auch verstärkt für Gefahren auf den Straßen: Ein schwerer Unfall auf einer Bundesstraße im Allgäu wurde offenbar durch diese gefährlichen winterlichen Straßenverhältnisse ausgelöst.
Stand: 04.02.12, 13:56 Uhr
Datum: Sanstag, 04. Februar 2012, ca. 10:00 Uhr
Ort: München, Bayern
(gs) Was tun, wenn die Außentemperaturen so frostig sind wie der Tiefkühlschrank von innen? Ganz klar: Man geht surfen – mitten in München. Und der Name der In-Sport-Location könnte derzeit nicht passender sein: Eisbach!
Genauso fühlt sich das Wasser wohl an, dass sich an einem Zufluss nahe des bekannten Englischen Garten durch eine bauliche Maßnahme zu einer stehenden Welle auftürmt und seit Jahren ein Eldorardo für Surf-Fans aus aller Welt ist. Doch nur die sehr Hartgesottenen wagen bei Außentemperaturen von unter – 10 Grad den heißen Ritt durch die eisigen Wellen mitten in der bayrischen Metropole. Wir haben den ungewöhnlichen „Wintersport“ mit der Kamera begleitet und schon beim Zusehen gefroren.
Stand: 04.02.12, 13:56 Uhr
Datum: Freitag, 04. Februar 2012, ca. 10:00 Uhr
Ort: Insel Wangerooge und Harlesiel, Landkreis Wittmund, Niedersachsen
(gs) Der Winter hat Mitteleuropa fest im Kälte-Griff und die ostfriesischen Nordseeinseln in der regelrechten Eiszange. Bedingt durch zugefrorene Häfen sind mehrere Inseln nicht mehr mit der Fähre erreichbar, auch der Flugverkehr ist aufgrund der Schneesituation eingeschräkt.
Auf der Insel Wangerooge wurde der Supermarkt bereits regelrecht leergekauft, große Frachtlieferungen werden nicht vor Mitte nächster Woche erwartet, lediglich einzelne Flieger bringen dringend benötigte Utensilien auf die Insel.
Stand: 04.02.12, 13:54 Uhr
Datum: Samstag, 04. Februar 2012, ca. 10:00 Uhr
Ort: Waren (Müritz), LK Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
(gs) Des einen Leid, des anderen Freud: Während viele mit den Tücken des Bibberwinters zu kämpfen haben, locken die positiven Randerscheinungen am Wochenende hunderte an die frische Luft.
Bedingt durch die schon seit Wochen anhaltenden Minusgerade ist die gesamte Müritz, sowie umliegende Gewässer der Mecklenburgischen Seenplatte vollständig zugefroren. Dies war selbst im Extrem Winter 2011 nicht der Fall.
Stand: 04.02.12, 09:59 Uhr
Stand: 04.02.12, 02:42 Uhr
Datum: Samstag, 04. Februar 2012, ca. 01:00 Uhr
Ort: Greifswald-Friedrichshagen, LK Vorpommern-Greifswald, Meck.-Pom.
(gs) Ein Großfeuer an einem holzverarbeitendem Betrieb im Greifswalder Stadtteil Friedrichshagen hat in der Nacht zu Samstag enormen Sachschaden angerichtet und unzählige Feuerwehrkräfte stundenlang in Atem gehalten.
Beim Eintreffen erster alarmierter Feuerwehrkräfte brannte die 120 Meter lange Produktionshalle eine Carport-Herstellers bereits lichterloh. Meterhohe Flammen schlugen durch das Dach und aus dem Inneren. Dort verbrannte nicht nur viel Holz, welches sich der Bearbeitung befand, sondern auch viele Produktionsmaschinen. Nur mit Mühe konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf das nur 20 Meter entfernte Holzlager, sowie das Büro- und Wohnhaus auf dem Gelände verhindern.
Stand: 04.02.12, 01:35 Uhr
Datum: Samstag, 04. Februar 2012, ca. 02:00 Uhr
Ort: Hohenbrunn, LK München, Bayern
(gs) Das teure Villenanwesen im Landkreis München brannte lichterloh, doch die Feuerwehr konnte einfach nicht ausreichend löschen: Bei unglaublichen -20 Grad kam bedingt durch die notwendigen langen Schlauchleitungen einfach kein Wasser mehr vorne an – immer wieder fror alles zu. Erst ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschwagen brachte Abhilfe. Doch ein Totalschaden der großen Villa konnte nicht verhindert werden.
Stand: 03.02.12, 23:04 Uhr
Datum: Freitag, 03. Februar 2012, ca. 21:00 Uhr
Ort: Bremen-Findorff und Bremen-Borgfeld
(gs) So richtig kalt konnte es den Löschkräften der Bremer Feuerwehr am Freitagabend nicht werden – auch wenn die Temperaturen von knapp -10 Grad dies mehr als vermuten ließen: Gleich zwei Großeinsätze in nur einer Stunde hielten die Feuerwehrkräfte auf Trab.
Zunächst war ein Feuer im Wohnzimmer eines Reihenendhauses im Stadtteil Findorff ausgebrochen. Die darin wohnende Mutter mit vier Kindern hatte sich zum Eintreffen der Feuerwehr gerade ins Freie gerettet... Die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Haus verhindern, trotzdem entstand erheblicher Schaden. Noch während der Lösch- und Aufräumarbeiten erreichte die Feuerwehr ein weiterer Alarm aus dem Stadtteil Borgfeld: Dort brannte eine Stallung im ländlichen Bereich. Dank des aufmerksamen Nachbarn Andreas Müller, der den Brand nur zufällig bemerkt hatte, konnten durch ihn aber noch eine Kuh, drei Pferde und mehrere Hühner gerettet werden, bevor der Stall vollständig in Flammen aufging. Auch hier hatte die Feuerwehr mit den extremen Temperaturen zu kämpfen: Wasser gefror in den Schläuchen und Apparaturen brachen einfach frostbedingt ab. Zudem musste in Borgfeld Wasser aus einem See gefördert werden – bei Temperaturen von knappen -10 Grad eine zusätzliche Herausforderung
Stand: 03.02.12, 23:03 Uhr
Datum: Freitag, 03. Februar 2012
Ort: A19 bei Kavelstorf, LK Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
(gs) Zwar ist es mächtig kalt und zum Glück weitestgehend trocken, trotzdem führt der Winter zu tückischen Straßenverhältnissen.
Auf der A19 bei Kavelstorf nahe Rostock war so zum Beispiel am Freitag eine frische Eis- und Schneeschicht durch die herauskommende Sonne angetaut, dann aber rasch wieder angefroren. Auf der plötzlichen Eisfläche krachte es dann auch prompt mehrfach - allein elfmal zwischen Rostock und Kavelstorf. Unter anderem war ein 40-Tonner ins Rutschen gekommen, die Zugmaschine knickte einfach seitlich weg und krachte in die Schutzplanke. Die Polizei sperrte die Autobahn in beide Richtungen, damit die Autobahnmeisterei mit mehreren Fahrzeugen die Fahrbahnen abstreuen konnte. ADAC-Sprecher Klaus Reindl erklärt, wie Autofahrer sich bei derart winterlichen Verkehrsverhältnissen verhalten müssen. Wir haben hierzu einen sehr ausführlichen O-Ton.
Stand: 03.02.12, 20:35 Uhr
Datum: Freitag, 03. Februar 2012, ca. 18:00 Uhr
Ort: Hamburg-Jenfeld
(gs) Die Stimmung in Hamburg ist gereizt, bei vielen mischt sich Wut mit Angst – am Größten ist das Unverständnis über das, was vor ihrer Haustür passiert.
Seit Freitagabend ist nun der dritte ehemalige Sicherungsverwahrte in die umstrittene Wohnunterkunft mitten in einem Wohngebiet im Stadtteil Jenfeld eingezogen.
Das Hamburger Oberlandesgericht hatte am Mittag entschieden, dass der 51-jährige Jens B. Mit sofortiger Wirkung freigelassen werden müsse. Zudem gab es die Auflage, dass der ehemalige Sicherungsverwahrte nicht von der Polizei bewacht werden dürfe - und dies obwohl zuletzt die Staatsanwaltschaft Göttingen Einspruch gegen die geplante Freilassung eingelegt hatte, da der bisher betreuende Anstaltspsychologe Jens B. nach wie vor für hochgefährlich hält.
Stand: 03.02.12, 17:44 Uhr
Stand: 03.02.12, 11:08 Uhr
Datum: Freitag, 03. Februar 2012, ca. 09:00 Uhr
Ort: A1 bei Wildeshausen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
(cd) Zu der extremen Kälte der letzten Tage gesellte sich nun am frühen Morgen die ersten Schneeflocken. Im Großraum Bremen fielen wenige Zentimeter Neuschnee.
Für viele Autofahrer stellte die Schneedecke auf der Fahrbahn am Morgen offenbar eine große Schwierigkeit dar.
Auf der Autobahn 1 nahe Wildeshausen kam es zu mehreren Unfällen auf den noch glatten Fahrbahnen. Viele Autofahrer gerieten auf der dünnen Schneedecke ins Rutschen und schleuderten in die Leitplanken oder den Seitenstreifen. Glücklicherweise blieb es überall bei Blechschäden und niemand wurde verletzt.
Stand: 03.02.12, 09:59 Uhr
Datum: Freitag, 03. Februar 2012, ca. 09:00 Uhr
Ort: Hamburg
(cd) Die arktische Kälte in Deutschland hält weiter an. Wer in diesen Tagen in einem warmen Büro sitzen kann, kann sich glücklich schätzen. Doch viele müssen ihre Arbeit auch weiterhin im Freien verüben, bei minus zehn Grad und mehr.
Auch die Flugzeigenteiser am Flughafen Hamburg haben einen wirklich saukalten Job. Am Morgen mussten die Männer mit ihren Spezialfahrzeugen dutzende Flugzeuge enteisen. Zu der arktischen Kälte hatte sich in der Nacht nämlich noch eine dünne Schneeschicht hinzugesellt, die nun entfernt werden musste.
Stand: 03.02.12, 09:43 Uhr
Stand: 03.02.12, 04:14 Uhr
Datum: Freitag, 03. Februar 2012, ca. 03:00 Uhr
Ort: Langenhagen, Region Hannover, Niedersachsen
(gs) Nach dem Feuer an einem Sägewerk im Landkreis Vechta (News Nr. 14733) hat ein weiterer Großbrand an einem holzverarbeitendem Unternehmen in Niedersachsen in der Nacht auch Löschkräfte in der Region Hannover in Atem gehalten.
Auf der Ausstellungs- und Lagerfläche einer Langenhagener Bauelemente-Firma, die Türen, Fenster, sowie Terrassendächer und sonstige Holzbauten für Haus und Garten herstellt und anbietet, war aus unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, brannte auf dem Firmengelände ein großes Außenlager, sowie zwei massive große Blockhäuser und weitere hölzerne Bauten der Ausstellung. Die Flammen hatten bereits auf weitere Lagerteile, sowie einen abgestellten PKW übergegriffen. Die Feuerwehr ging mit einem Großaufgebot und mehreren Rohren vor. Aufgrund der großen Hitze und der Rauchentwicklung musste schwerer Atemschutz eingesetzt werden. Auch hier bereiteten die extremen Temperaturen von – 11 Grad den Löschkräften arge Probleme: Das Löschwasser gefror am Boden auf der Stelle zu einer Eisfläche, pausenlos mussten Einsatzkräfte die Bereiche mit Salz abstreuen. „Wir könnten besser unsere Arbeitsschuhe in Schlittschuhe eintauschen“, so Stadtbrandmeister Arne Boi. Eine Schadenshöhe, sowie Angaben zur Brandursache konnten noch nicht gemacht werden.
Stand: 03.02.12, 01:51 Uhr
(gs) Gleich zwei Großbrände innerhalb von nur einer stunde haben die Einsatzkräfte am Abend im niedersächsischen Landkreis Vechta mächtig auf Trab gehalten – kalt wurde hier wohl keinem so richtig, die Temperaturen von -8 Grad sorgte aber für verschiedene Probleme an den Einsatzstellen.
Zunächst war in Dinklage südlich von Vechta ein Feuer in einem leerstehenden Wohn- und Geschäftshaus ausgebrochen. Das Feuer breitete sich im gelagerten Gerümpel rasend aus, so dass die Feuerwehr Brände vom Erdgeschoss bis zum Dach löschen musste. Löschwasser gefror auf der Straße immer wieder zu gefährlichen Eisbahnen und musste abgestreut werden.
Datum: Donnerstag, 02. Februar 2012, ca. 21:00 Uhr
Ort: Hennigsdorf bei Berlin, LK Oberhavel, Brandenburg
(gs/eb) Nach der Detonation zweier Rohrbomben am Wochenende ist in Hennigsdorf (Oberhavel) nordwestlich von Berlin offenbar eine weitere Rohrbombe explodiert. Mehrere Zeugen hatten am Dienstagabend auf einem Platz in der Nähe des dortigen S-Bahnhofs einen "lauten dumpfen Knall" gehört. Ermittlungen vor Ort haben in der Nacht den Verdacht auf eine Sprengstoffexplosion erhärtet. Verletzt worden sei niemand, auch sonst sei kein besonderer Schaden entstanden. Von einem Täter fehle bislang jede Spur. Auch die Hintergründe für die Sprengstoffattacken sind unklar.
Stand: 03.02.12, 01:12 Uhr
Datum: Freitag, 03. Februar 2012, ca. 00:00 Uhr
Ort: Hamburg - Hammerbrook
(gs) Kurioser Crash auf einer Hamburger Kreuzung: Zwei Kleintransporter sind gegen Mitternacht im Stadtteil Hammerbrook verunglückt, beide Fahrzeuge landeten dannach parallel stehend an einem Lichtmast. In der Einfahrt zum Högerdamm waren die beiden Fahrzeuge kollidiert – offenbar während einer zügigen Parallelfahrt, erste Angaben vor Ort berichten gar von einer Art Kräftemessen. Durch die Kraft des Zusammenstoßes jedenfalls wurden beide Transporter nebeneinander geschleudert, einer rammte seitlich in einen Lichtmast. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, drei Fahrzeuginsassen wurden nicht unerheblich verletzt und mussten in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden. Bei dem Aufprall verkeilten sich die Fahrzeuge ineinander und mit dem Lichtmast. Die Feuerwehr musste die Bergungsarbeiten unterstützen. Ob eventuell auch Glätte und überhöhte Geschwindigkeit in der Kurve zur Einfahrt in den Högerdamm als Unfallursache in Betracht kommen, muss nun der ermittelnde Verkehrsunfalldienst der Polizei klären.
Stand: 03.02.12, 00:37 Uhr
(mwü) Die bitterkalten Temperaturen machen den Feuerwehren in Deutschland zunehmend Probleme. In München kämpften die Helfer bei einem Wohnhausbrand gegen die Bibber-Temperaturen. Und dann wartete auf die Helfer noch eine andere Überraschung. Der Hausbesitzer, der zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause war, sei im Besitz eines Sprengstoffscheins, so die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte hätten daher nur unter größter Vorsicht vorgehen können. Erst die Tochter des Mannes habe schließlich Entwarnung geben können.
Stand: 03.02.12, 00:37 Uhr
(mwü) Die bitterkalten Temperaturen machen den Feuerwehren in Deutschland zunehmend Probleme. So hatte die Feuerwehr bei Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstagabend mit einem gefrorenen Löschwasserteich und gefrierendem Löschwasser zu kämpfen, als die Helfer ein lichterloh brennendes Wohnhaus löschen wollten. Die Bewohner, ein Mann und sein Sohn, konnten sich vor den Flammen retten, das Gebäude stand jedoch nach kurzer Zeit in hellen Flammen und wurde komplett zerstört. Die Feuerwehr war bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt stundenlang im Einsatz.
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