Aktuelle Meldungen

baden_wuerttemberg
Sonntag, 19. Oktober 2014, 22.30 Uhr
A8 bei Aichen, LK Ulm, Baden-Württemberg
News-Nr.: 19438
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(gs) Blutiges Familiendrama mitten auf der A8 bei Ulm: Unter dem dringenden Verdacht, eine schwere Straftat begangen zu haben, steht jetzt eine 36-Jährige aus dem Kreis Göppingen. Wie die Staatsanwaltschaft Ulm und das Polizeipräsidium Ulm mitteilen, besteht der Verdacht, dass sie ihre Tochter getötet und ihren Sohn schwer verletzt hat.

Die Frau fiel am Sonntag kurz vor 22.30 Uhr einem Autofahrer auf. Der Mann fuhr auf der A8 Richtung München. In Höhe Aichen sah er die Frau im Bereich der Baustelle am Mittelstreifen. Sie war blutverschmiert und hielt ein Messer in der Hand. Sofort sorgte sich der Autofahrer um die Frau und verständigte die Polizei. Der Rettungsdienst kümmerte sich weiter um die Verletzte. Aufgrund eines Hinweises der Frau fanden Polizeibeamte gleich darauf die Kinder der Frau. Die waren in einem Auto, das in einer benachbarten Unterführung unter der Autobahn stand. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des elf Jahre alten Mädchens feststellen. Der zweijährige Junge wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Gegenüber dem Passanten hatte die Frau angegeben, ihre Kinder verletzt zu haben. Offenbar hatte sie sich auch selbst ihre Verletzungen beigebracht.


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niedersachsen
Sonntag, 19. Oktober 2014, ca. 20:00 Uhr
Südmoslesfehn in der Gemeinde Wardenburg, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 19437

Giftiger Brandrauch im Altenheim:
Feuer loderte im Obergeschoss - Feuerwehr kann 35 Bewohner rechtzeitig retten und ein Ausbreiten der Flammen verhindern - Glücklicherweise nur eine Verletzte

Automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst – Feuerwehr: „99 Prozent dieser Einsätze sind Fehlalarme, heute hat die Anlage Leben gerettet.“

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(ch) Für die Helfer der Feuerwehr ist es Routine. Mehrfach im Jahr rücken sie zum Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage (BMA) in öffentlichen Gebäuden oder Industrieanlagen aus. Fast immer handelt es sich um einen Fehlalarm, oftmals durch einen technischen Defekt oder Fehlbedienung auslöst. Auch heute mussten wurden die Helfer wieder zu einer solchen BMA im Altenheim in Südmoslesfehn gerufen. Doch auf der Anfahrt dann die schockierende Meldung – es brennt wirklich. „Da geht der Puls natürlich deutlich nach oben“, räumt auch Feuerwehreinsatzleiter Thomas Simon ein.


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bayern
Sonntag, 19. Oktober 2014, 18:00 Uhr
TS21 bei Pittenhart, Landkreis Traunstein, Bayern
News-Nr.: 19436
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(ch) Sie ist lästig, stört massiv die Sicht und am Sonntagabend war sie vermutlich tödlich. Die tiefstehende Abendsonne hat sehr wahrscheinlich einen schweren Verkehrsunfall auf einer Kreisstraße bei Traunstein ausgelöst. Ein 75-Jähriger war mit seinem Rad von Pittenhart aus kommend am rechten Fahrbahnrand unterwegs. Im folgten zwei Autos. Während der erste Fahrer den Radfahrer im letzten Moment noch erkannte und ausweichen konnte, erfasste ein nachfolgender Golf-Fahrer den Mann frontal. Der Senior wurde auf die Motorhaube geladen, schlug mit dem nicht durch einen Helm gesicherten Kopf auf die Windschutzscheibe auf und blieb schwerst verletzt auf der Straße liegen. Nach notärztlicher Erstversorgung brachte ihn ein österreichischer Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik, wo der Mann jedoch noch am Abend seinen Verletzungen erlag.


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berlin
Sonntag, 19. Oktober 2014, 07.30 Uhr
Berlin-Tempelhof
News-Nr.: 19435

Sparkassengebäude gesprengt:
Täter hatten offenbar rund 100 Schließfächer im Keller ausgeräumt und anschließend Gebäude gesprengt um Spuren zu verwischen - Schadenshöhe noch unklar

Anwohner: "Erst gab es Geräusche und eine halbe Stunde später eine starke Detonation unter dem Haus, alle Sachen sind vom Tisch runter" - Wohn- und Geschäftshaus schwer beschädigt - Metergroße Fensterscheiben liegen auf der Straße

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(et) Eine heftige Explosion erschütterte am frühen Sonntagmorgen ein Wohn- und Geschäftshaus in Berlin-Tempelhof.

Bislang unbekannte Täter waren durch einen Durchbruch in einem Nachbargebäude in den Keller der Sparkasse gelangt und hatten die dortigen Schließfächer geplündert. Um die Spuren ihrer Tat zu verwischen, sprengten sie anschließend die Sparkasse. Die heftige Explosion riss mehrere Meter große Fensterscheiben aus dem Rahmen, die nun auf dem Gehweg vor der Sparkasse liegen. Anwohner, die über der Sparkasse wohnten berichten von einem lauten Knall, "erst waren Geräusche zu hören und eine halbe Stunde später gab es einen starke Detonation, so dass alle Sachen vom Tisch gefallen sind". Das Geschäft wurde komplett verwüstet. Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass niemand verletzt wurde. Die Anwohner der Wohnungen über der Sparkasse kamen mit dem Schrecken davon.


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niedersachsen
Samstag, 18. Oktober 2014, 23.00 Uhr
Schillig, Wangerland, LK Friesland, Niedersachsen
News-Nr.: 19434

Tödlicher Brand im Ferienort nach Propangasexplosion:
Wohnung in Mehrfamilienhaus stand plötzlich explosionsartig in Flammen – 71-jähriger Bewohner kann nur tot geborgen werden

Feuerwehr kann Übergreifen auf andere Wohneinheiten verhindern – Nachbarn berichten von einem lauten Knall, dann habe Wohnung bereits lichterloh gebrannt

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(gs) Tödliches Feuer am späten Samstagabend im beschaulichen Nordseeferienort Schillig im Wangerland (LK Friesland): Ein Bewohner einer Wohnung kam bei dem Brand ums Leben. Nachbarn berichten von einem explosionsartigen Knall. „Als wir rauskamen, brannte es plötzlich lichterloh“, so Nachbarin Heinemann. Die Feuerwehr konnte zwar ein Ausbreiten auf Nachbarwohnungen des Sechsparteienhauses verhindern. Für den Bewohner der Brandwohnung kam aber jede Hilfe zu spät, er konnte nur tot geborgen werden. Nach Angaben der Polizei, soll es sich bei dem Opfer um einen71-jährigen Rollstuhlfahrer handeln, der offenbar in Selbsttötungsabsicht das Gas zur Explosion brachte..


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bayern
Samstag, 18. Oktober 2014, 18:30 Uhr
HAS24 bei Eltmann, Landkreis Haßberge, Bayern
News-Nr.: 19433
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(ch) Die Tage der Motorradsaison 2014 sind gezählt. Spätestens am 30. Oktober verschwindet ein Großteil der Motorräder in den Garagen, werden eingemottet bis zum nächsten Frühjahr. Kein Wunder also, dass am Samstag vor allem Zweiradfahrer zahlreiche Straßen in Deutschland bevölkerten. Leider jedoch auch mit teils tragischen Ausgängen. So übersah eine 57-jährige Autofahrerin im unterfränkischen Eltmann offensichtlich beim Abbiegen auf der Kreisstraße HAS24 einen herannahenden Motorradfahrer. Der 54-Jährige prallte ungebremst in die Fahrerseite des VW Golfs und knallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Im Anschluss wurde er über das Fahrzeug geschleudert und landete leblos auf der Straße. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen von Einsatzkräften der Feuerwehr und später des Notarztes erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die 57-Jährige erlitt einen Schock und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Durch Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde auch ein Sachverständiger eingeschaltet.


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brandenburg
Samstag, 18. Oktober 2014, ca. 7:30 Uhr
B5 bei Friesack, Landkreis Havelland, Brandenburg
News-Nr.: 19431

Tote bei schwerem Busunglück:
Reisebus kollidiert mit entgegenkommendem Auto und kracht anschließend gegen Baum – 2 Tote, 47 teils schwer Verletzte

Großaufgebot von Rettungskräften im Einsatz – Rettungshubschrauber konnten wegen dichtem Nebel nicht landen - Ausführliche O-Töne.

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(ch) Schweres Busunglück am Samstagmorgen in Brandenburg. Ein mit 48 Personen besetzter Reisebus aus Gardelegen (Sachsen-Anhalt) war auf der B5 auf dem Weg in Richtung Berlin. Sein Reiseziel war Polen, wo die Insassen laut Medienberichten eine günstige Einkaufstour machen wollten. Kurz hinter der Ortschaft Friesack kam ihm auf der Alleenstraße ein Renault Clio entgegen, der plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf seine Spur zog. Der Busfahrer versuchte noch auszuweichen, konnte aber nicht mehr verhindern, dass die beiden Fahrzeuge kollidierten. Im Anschluss kam der Bus von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum. Dabei wurde die komplette Front des Busses massiv eingedrückt. Sowohl der Busfahrer, als auch der Autofahrer, dessen Fahrzeug bis zur Unkenntlichkeit zerstört wurde, kamen bei dem Unglück ums Leben. Sie mussten durch die Feuerwehr aus den Wracks geborgen werden.


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bayern
Samstag, 18. Oktober 2014, 04.40 Uhr
Landstraße bei Piding, Landkreis Berchtesgadener Land, Bayern
News-Nr.: 19429
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(gs) Sie hatten ausgelassen gefeiert und wollten zurück zu ihrer Kaserne nach Bad Reichenhall – doch die Rückfahrt endete in einem verheerenden Unfall: Drei Soldaten sind am frühen Samstagmorgen auf einer Landstraße bei Piding (Berchtesgadener Land) schwer verunglückt, der Fahrer starb, zwei Mitfahrer wurden zum Teil sehr schwer verletzt.

Nach ersten Angaben war der Wagen offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ausgangs einer Linkskurve zunächst leicht nach rechts in den Seitenstreifen geraten, der Fahrer übersteuerte dann offenbar, woraufhin der Wagen sich drehte und schließlich mit dem Dach voran auf der anderen Straßenseite gegen ein Baum prallte. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät, er war durch den Aufprall offenbar sofort getötet worden, zwei Mitfahrer waren schwer verletzt eingeklemmt. Helfer der Feuerwehr mussten den Wagen zunächst sichern, bevor die Opfer aus dem Wrack geschnitten werden konnten. Beide erlitten schwer Verletzungen und kamen nach der notärztlichen Versorgung vor Ort in eine Klinik. Inwieweit der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben.


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niedersachsen
Samstag, 18. Oktober 2014, 02.30 Uhr
Landstraße bei Spohle, LK Ammerland, Niedersachsen
News-Nr.: 19428

Alkoholisierter Führerschein-Neuling verunglückt:
18-Jährige kommt beim Abbiegen in Seitenweg von Spur ab und rammt gegen Baum – Polizei stellt erheblichen Alkoholeinfluss fest

Fahrerin gab an, ihre beschlagene Seitenscheibe sei beschlagen gewesen und hätte die Sicht eingeschränkt – Polizei glaubt, dies sei Ausrede und der offenbar erhebliche Alkoholeinfluss sei unfallursächlich – Frau kommt leicht verletzt davon

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(gs) Sie war auf dem Rückweg von einer Feier und offenbar erheblich alkoholisiert hinters Steuer gestiegen: Ein daraus resultierender Unfall wird für eine 18-Jährige im Landkreis Ammerland nun mächtig Ärger einbringen.

Die junge Fahranfängerin wollte von einer Landstraße bei Spohle nahe Wiefelstede im Landkreis Ammerland nach links in einen Seitenweg abbiegen. Doch sie verpasste die richtige Spur und prallte gegen einen Baum am Rande der Einmündung. Zwar hatte die junge Frau Glück im Unglück: Die sich öffnenden Airbags des Twingos verhinderten, dass der Teenager sich schlimmer verletze, der Aufprall geschah offenbar auch nicht mit all zu schneller Geschwindigkeit. Aber den Angaben, die die junge Frau der Polizei gegenüber machte, wollen die Beamten nicht so recht glauben schenken: „Sie sagte, die Seitenscheibe sei beschlagen gewesen und habe ihr die Sicht genommen“, erklärt Klaus Klar von der Polizei in Westerstede vor Ort, „das klingt aber nicht plausibel, da man normalerweise ja vorne herausschaut, und die Frontscheibe ist beschlagungsfrei“. Vielmehr geht die Polizei davon aus, dass die Alkoholisierung der Fahrerin für die Unfallursache eine Rolle spielt: „Ausschlaggebend war wohl der Alkoholeinfluss, der nicht unerheblich war“, so Klar weiter. „Eine Blutprobe wird nun vorgenommen, um den genauen Wert festzustellen“.


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niedersachsen
Samstag, 18. Oktober 2014, 00.15 Uhr
Jade, LK Wesermarsch, Niedersachsen
News-Nr.: 19427

Reetdachhaus in Flammen:
Großfeuer zerstört reetgedecktes Einfamilienhaus vollständig – Bewohner kann sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen und flüchtet verletzt zu Nachbarn

Feuerwehr muss über zwei Kilometer Schlauchleitung zur Löschwasserversorgung aufbauen – Haus brennt bis auf Grundmauern nieder

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(gs) Sie gehören zum landschaftlichen Idyll des Nordens: Reetdachhäuser. Doch wenn es hier brennt, ist ein Totalverlust fast immer unausweichlich.

Ein reetgedecktes Einfamilienhaus ist in der Nacht zu Samstag nahe Jade (LK Wesermarsch durch ein solches Großfeuer völlig zerstört worden. Als erste alarmierte Löschkräfte eintrafen, stand das gesamte Anwesen bereits lichterloh in Flammen. „Der Bewohner hatte das Haus bereits selber verlassen und war bei Nachbarn untergekommen“, so Stefan Janke von der Feuerwehr Jade. Mit Verdacht auf Rauchvergiftung kam er später ins Krankenhaus. Das Gebäude war nicht mehr zu retten. Das trockene Strohdach stürzte in kürzester Zeit ins Gebäudeinnere und setzte auch das Erdgeschoss in Brand. Um umfangreich löschen zu können, musste die Feuerwehr auf einer Strecke von zwei Kilometern Schläuche verlegen, um die Löschwasserversorgung zu sichern. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.


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