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NewsNr. 14795
Datum: 09.02.12, 20:13 Uhr
Stand: 09.02.12, 20:13 Uhr
Anwohner filmen flammendes Inferno in Altstadt:
Bewohnerin mit Kleinkind kann sich retten, versuchte aber zunächst immer wieder ins Haus zu gelangen, um Sachen zu retten – Feuerwehr kann Übergreifen auf Nachbarhäuser knapp verhindern

Datum: Donnerstag, 9. Februar 2012, ca. 17:00 Uhr
Ort: Wittstock, LK Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 
(gs) Ein historisches Fachwerkhaus in der Altstadt von Wittstock im Norden Brandenburgs ist am Donnerstagabend durch ein Feuer vollständig zerstört worden. Die Bewohnerin konnte sich mit ihrem Kleinkind noch vor Eintreffen in Sicherheit bringen. Anwohner dokumentierten die dramatischen ersten Minuten mit der Handykamera: Meterhoch loderten die Flammen sowohl aus dem vorderen Eingangsbereich, wie auch aus den hinteren Fenstern des Obergeschosses. Das Feuer breitete sich der alten Bausubstanz rasend schnell aus und drohte auch auf andere Häuser der Altstadt überzugreifen. Nur dank des aufwändigen und schnellen Löscheinsatzes der Feuerwehr konnte dies verhindert werden. Die Bewohnerin hatte noch versucht, immer wieder ins Haus zu laufen, um Habseligkeiten zu retten, konnte dann aber zurückgehalten werden.

NewsNr. 14794
Datum: 09.02.12, 17:01 Uhr
Stand: 09.02.12, 17:01 Uhr
Frost bringt Wasserleitung in Dachgeschoss zum Bersten:
Bewohnerin Bärbel Kirschker „mit den Nerven am Ende“ – durchströmendes Wasser zerstörte gesamte Einrichtung vom Dach bis in den Keller – Wasserrohr im Dachbereich durch Frost regelrecht gesprengt – Frau kam von Arbeit zurück

Datum: Donnerstag, 9. Februar 2012, ca. 16:00 Uhr
Ort: Golzwarden bei Brake, LK Wesermarsch, Niedersachsen

 
(gs) Der Feierabend von Bärbel Kirschker aus Golzwarden bei Brake (LK Wesermarsch) fiel heute wortwörtlich ins Wasser: Als sie die Haustür zu ihrem Wohnhaus öffnete, strömte ihr schon das Wasser entgegen. Ein Wasserleitung im ausgebauten Dachgeschoss war frostbedingt regelrecht aufgesprengt worden, das Wasser strömte den gesamten Tag ungehindert aus und bahnte sich seinen Weg nach unten: sämtliche Räume aller drei Geschossen sind pitschnass, aus den Decken tropft es, Deckenverkleidungen sind durch die Last zum Teil eingestürzt, das Wasser sammelte sich letztlich im Keller, dort steht es einen Meter hoch. „Ich bin mit den Nerven am Ende“, so Bärbel Kirschker, die nun vor den Trümmern ihres erst vor fünf Jahren erworbenen Eigenheims stehen. Das Wasser hat sämtliches Mobiliar unbrauchbar gemacht, Decken und Wände triefen vor Wasser. „Hier kann ich erstmal nicht mehr wohnen“, so Kirschker. Die 52-Jährige kommt bei ihrem Sohn in Bremen unter. Die hinzugerufene Feuerwehr pumpte bis in den Abend den Keller aus und versuchte mit Wasserschiebern zunächst notdürftig das Haus wieder trocken zu legen. Kirschker hofft nun, dass ihre Versicherung ausreichend für den Schaden aufkommt „Es ist ja alles weg“, so die leidgeplagte Frau resigniert.

NewsNr. 14793
Datum: 09.02.12, 14:51 Uhr
Stand: 09.02.12, 14:51 Uhr
Wetterbilder aus Göttingen – Autofahrer müssen Fahrzeuge erst vom Schnee befreien, bevor sie das Eis von der Scheibe kratzen können

Datum: Donnerstag, 09. Februar 2012, ca. 12:30 Uhr

Ort: Göttingen, Niedersachsen

 

(ah) Es wird vorübergehend wärmer oder eher: weniger kalt. Nachdem in den vergangenen Tagen vor allem Kälte und Eis die Schlagzeilen im Norden bestimmten, kommt nun auch wieder der Schnee hinzu. In Göttingen etwa fielen am Donnerstag einige Zentimeter Neuschnee, so dass man erst den Schnee vom Auto räumen musste, bevor man das Eis von den Scheiben kratzen konnte…

 

Die NonstopNews-Bilder:

NewsNr. 14792
Datum: 09.02.12, 13:47 Uhr
Stand: 09.02.12, 13:47 Uhr
Feuerwehrleute müssen Möbel beiseite räumen, um Lecks abzudichten – Mehrere Wohnung schwer in Mitleidenschaft gezogen – Rohrbruch offenbar durch die Kälte verursacht

Datum: Donnerstag, 09. Februar 2012, ca. 12:30 Uhr

Ort: Oststeinbek, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein

 

(ah) Ein offenbar durch die eisige Kälte verursachter Wasserrohrbruch hat am Donnerstagmittag für erhebliche Schäden in einem Wohnhaus in Oststeinbek, direkt an der Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg, angerichtet.

Das Wasserohr war in einer Wohnung im Dachgeschoss zerborsten, so dass das Wasser eben aus dem Dachgeschoss bis in den Keller lief. Mehrere Wohnungen wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen; das Wasser tropfte von Decken und sogar aus Lampen, im Keller stand das Wasser schließlich etwa einen Meter hoch.

NewsNr. 14790
Datum: 09.02.12, 10:20 Uhr
Stand: 09.02.12, 10:20 Uhr
Raserei bei Schneeglätte führt zu schwerem Unfall auf A19:
Feuerwehr muss Eingeklemmten aus Wrack befreien – Rettungshubschrauber im Einsatz – Zunächst wurde noch Kleinkind in dem Unfallfahrzeug vermutet – Autobahn in Richtung Berlin voll gesperrt

Datum: Donnerstag, 09. Februar 2012, ca. 09:00 Uhr

Ort: A19 Fahrtrichtung Berlin, zwischen AS Röbel und AS Wittstock, Mecklenburg-Vorpommern

 

(ah) Raserei bei Schneeglätte führte am Donnerstagmorgen zu einem schweren Unfall auf der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fahrer eines Skoda verlor bei starkem Schneefall die Kontrolle über seinen Wagen, so dass der PKW nach rechts von der Autobahn abkam, in den Seitenraum geriet, sich dort mehrfach überschlug und schließlich auf dem Dach auf der Seitenleitplanke zum Liegen kam.

NewsNr. 14789
Datum: 09.02.12, 08:25 Uhr
Stand: 09.02.12, 08:25 Uhr
Totengräber bei –15 Grad im Kampf gegen den Frost:
Boden in München bis zu einem halben Meter zu Beton tief gefroren – Wir begleiten Totengräber am Morgen auf einem Münchener Friedhof bei ihrer Arbeit mit Presslufthämmern

Datum: Donnerstag, 09. Februar 2012, ca. 09:00 Uhr

Ort: München, Westfriedhof, Bayern   

 

(et) Selbst die stille Trauer beginnt in diesen Tagen bei eisigen Temperaturen mit ohrenbetäubendem Lärm. Um frische Gräber ausheben zu können, müssen die Friedhofsgärtner ihre schwersten Geräte aus den Verschlägen holen.

Auf dem berühmten und zudem märchenhaft zugeschneiten Westfriedhof in München ist der Boden bis zu einem halben Meter wie Beton tief gefroren. Dort, wo Persönlichkeiten wie der ehemalige bayrische Ministerpräsident Hans Ehard, Schauspielerin Heidi Brühl oder Regisseur Paul Verhoeven ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, ist es derzeit extrem laut.

NewsNr. 14788
Datum: 09.02.12, 00:59 Uhr
Stand: 09.02.12, 00:59 Uhr
Infolinks vorhanden
Tragisches Feuer fordert eine Tote:
Feuerwehr findet tote Bewohnerin bei Nachlöscharbeiten – Laut Feuerwehr keine Rauchmelder vorhanden – Seelsorger im Einsatz – O-Ton mit Angehörigen der Toten

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 22:00 Uhr

Ort: Drentwede, Landkreis Diepholz, Niedersachsen

 

(cd) Bei einem tragischen Wohnhausbrand im niedersächsischen Drentwede ist am späten Mittwochabend ein Mensch ums Leben gekommen.

Das Feuer wurde am späten Abend von einer Verkehrsteilnehmerin entdeckt, die Flammen aus dem Dach des Hauses schlagen sah. Sofort alarmierte die Frau die Feuerwehr. Bei Eintreffen erster Einsatzkräfte der Feuerwehr stand das betroffene Einfamilienhaus bereits lichterloh in Vollbrand.

NewsNr. 14787
Datum: 08.02.12, 23:52 Uhr
Stand: 08.02.12, 23:52 Uhr
Eiskalter Einsatz:
Taucher können jeweils nur für ein paar Minuten in eiskaltem Fluß arbeiten

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 18:00 Uhr

Ort: Fluß Leine bei Pattensen, Region Hannover, Niedersachsen

 

(et) Handschuhe am Flußufer der „Leine“ bei Pattensen und Fußabdrücke die bis zu einer Abbruchkante am Eis führten, versetzten am späten Mittwochabend Feuerwehr und Taucher in Großalarm.

Spaziergänger hatten den Fund von mittelgroßen Frauen- oder Kinderhandschuhe gemeldet, eine bis zu 60 Zentimeter breite Eisschicht säumte den Uferbereich des Flusses und darauf, Fußspuren! Sofort wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und eine Tauchereinheit alarmiert. Kein wirklich leichter Einsatz für die Männer im Neoprenanzug. Selbst mit dieser „Zweiten Haut“ konnten die Taucher den eiskalten Fluss mit den Eisschollen nur für wenige Minuten durchforsten und mussten danach sofort abgelöst werden.

NewsNr. 14786
Datum: 08.02.12, 21:29 Uhr
Stand: 08.02.12, 21:29 Uhr
Folgenschwerer Unfall auf Bundesstraße:
PKW rammt zuerst LKW, wird weggeschleudert und kollidiert anschließend frontal mit weiterem PKW – Unfallverursacherin schwer verletzt in Wrack eingeklemmt

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 17:00 Uhr

Ort: B 463 bei Albstadt, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg

 

(et) Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochnachmittag auf der B 463 bei Albstadt in Baden-Württemberg.
Eine 30-jährige Frau war dort mit ihrem Auto aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und auf die linke Front eines entgegenkommenden Lastwagens geprallt. Ihr Wagen wurde danach wieder auf die rechte Fahrbahn zurück katapultiert, schleuderte jedoch kurz darauf wieder auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem weiteren Auto zusammen, das hinter dem Lastwagen fuhr. Die Verursacherin wurde nach dem zweifachen Unfall in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus den Trümmern geschnitten werden. Sie musste schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert werden. Auch die 47-jährige Fahrerin des weiteren beteiligten Autos erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Der Lastwagenfahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

NewsNr. 14785
Datum: 08.02.12, 20:03 Uhr
Stand: 08.02.12, 20:03 Uhr
Massenanfall an Verletzten bei eisigen Temperaturen:
Drei Rettungshubschrauber, Rettungsdienst und Feuerwehr mit über 100 Mann im Großeinsatz – Beifahrerin wird schwer verletzt in Bus eingeklemmt

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 17:30 Uhr

Ort: B 61 bei Petershagen, Landkreis Minden-Lübbecke, NRW  

 

(et) Es sollte eine ruhige Heimfahrt aus Wremen ins niedersächsische Obernkirchen werden und endete für eine 9. Schulklasse fast in einer Katastrophe

Ein schwerer Busunfall hat am Mittwochabend Feuerwehr und Rettungsdienste auf der B 61 bei Petershagen in Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten.

Dort war ein Reisebus mit einer 26-köpfigen Schulklasse aus bislang unbekannter Ursache auf der geraden Strecke plötzlich nach links von der Fahrbahn abgekommen und hat dort ein fünf Meter breites Waldstück platt gepflügt, bevor er auf dem zugefrorenen Acker hinter dem Waldstück zum Stehen kam.

NewsNr. 14784
Datum: 08.02.12, 16:54 Uhr
Stand: 08.02.12, 16:54 Uhr
Jetzt frieren sogar schon die Kühe fest…
Kuh kann nach Stunden in spektakulärer Rettungsaktion mit Bagger befreit werden – Neue O-Töne mit den Landwirten – Kuh erholt und wärmt sich inzwischen auf Anhänger mit Stroh von den Strapazen

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 16:00 Uhr

Ort: Klein-Kussewitz bei Rostock, Mecklenburg-Vorpommern  

 

(et) Die anhaltende Kältewelle stellt in diesen Tagen nicht nur Mensch, sondern auch mittlerweile Tier vor große Schwierigkeiten.

Auf der Suche nach etwas frischem Gras ist im mecklenburgischen Klein-Kussewitz bei Rostock eine Kuh auf einer überfluteten Weide eingebrochen. Wann dies geschehen war ist unklar, als es jedoch bemerkt wurde, war es schon zu spät und die Kuh festgefroren.

NewsNr. 14783
Datum: 08.02.12, 15:32 Uhr
Stand: 08.02.12, 15:32 Uhr
Spektakulärer LKW-Unfall auf A8:
Wie durch ein Wunder alle drei Audiinsassen nur leicht verletzt

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 14:00 Uhr

Ort: A8 bei Pforzheim, Baden-Württemberg

 

(et) Ein spektakulärer LKW-Unfall ereignete sich am Mittwochnachmittag auf der Autobahn 8 bei Pforzheim in Baden-Württemberg.

Der polnischer Sattelzugfahrer war aus bislang ungeklärter Ursache vom rechten Fahrstreifen abgekommen und hat dabei einen geparkten Pannen-LKW auf dem Standstreifen gestreift. Beim Versuch seinen LKW wieder auf die Fahrbahn zu lenken, verriss der Fahrer offenbar das Lenkrad und steuerte auf den Überholfahrstreifen. Dort konnte ein Audifahrer nicht mehr ausweichen und raste unter den schleudernden LKW.

NewsNr. 14781
Datum: 08.02.12, 10:48 Uhr
Stand: 08.02.12, 10:48 Uhr
Ostseehafen friert immer weiter zu:
Eisbrecher musste Fahrrinne freimachen – Frachtschiffe kommen nur mit Schlepperhilfe aus dem Hafen – Schifffahrt stark eingeschränkt

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 09:00 Uhr

Ort: Flensburg, Schleswig-Holstein

 

(cd) Es friert und friert… Auch der Flensburger Hafen ist komplett zugefroren. Laut Angaben der Wasserschutzpolizei in Flensburg beträgt die Eisdicke mittlerweile bis zu 16cm. Frachtschiffe, die zurzeit noch im Flensburger Hafen liegen, kommen nicht mehr selbstständig heraus.

Seit dem Morgen sind deshalb nun Eisbrecher im Hafen unterwegs, um die Fahrrinne freizubrechen. Die Frachtschiffe wurden anschließend mit Hilfe von Schleppern in die Fahrrinne gezogen und aus dem Hafen gebracht.

NewsNr. 14780
Datum: 08.02.12, 09:22 Uhr
Stand: 08.02.12, 09:22 Uhr
Tödlicher Frontalzusammenstoß:
Beide Fahrzeuge stark zerstört – Ein Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle – Zweiter Fahrer kommt per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 08:00 Uhr

Ort: B3 bei Elze, Landkreis Hildesheim, Niedersachsen

 

(cd) Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Morgen auf der Bundesstraße 3 in Niedersachsen.

Nach ersten Angaben kam es auf einer Brücke der B3 nahe Elze zu einem schweren Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW. In einem Kurvenverlauf geriet einer der PKW offenbar auf die Gegenfahrbahn und prallte in den entgegenkommenden Wagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge stark zerstört, die Fahrer eingeklemmt. Für einen Fahrer kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch vor Ort. Der zweite Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und kam per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

NewsNr. 14778
Datum: 08.02.12, 08:22 Uhr
Stand: 08.02.12, 08:22 Uhr
Nordsee friert weiter zu:
Insel Spiekeroog hat keinen Flugplatz und ist normal nur über Seeweg erreichbar – Fähren waren am Dienstag im Eis stecken geblieben und mussten umkehren – Inselgemeinde hat nun notdürftigen Helikopter-Pendelverkehr eingerichtet – Wangerooge und Juist schon seit Tagen nur aus Luft erreichbar!

Datum: Mittwoch, 8. Februar 2012

Ort: Neuharlingersiel und Insel Spiekeroog, LK Friesland, Niedersachsen

 

(gs/cd) Nachdem die ostfriesischen Inseln Wangerooge und Juist schon seit vergangenem Freitag aufgrund des massiven Eisgangs nicht mehr mit der Fähre angelaufen werden können und seitdem notdürftig mit Flugzeugen aus der Luft versorgt werden, ist nun auch die Insel Spiekeroog regelrecht von der Außenwelt abgeschnitten. Problem hier: Anders als Wangerooge und Juist, hat die Insel Spiekeroog keinen Flugplatz. Die Gemeindeverwaltung hat daher einen Notverkehr mit Helikoptern organisiert, die ab dem Mittwochvormittag täglich für kurze Zeit zwischen Neuharlingersiel und der Insel pendeln.  Mit den Hubschraubern sollen zum einen dringend benötigte Medikamente, Frischeprodukte und Babynahrung eingeflogen werden, zum anderen können Touristen und Einheimische den Flugdienst nutzen, um zum Festland zu gelangen.

NewsNr. 14777
Datum: 08.02.12, 07:15 Uhr
Stand: 08.02.12, 07:15 Uhr
Infolinks vorhanden
Gefährlicher Sekundenschlaf:
Fahrer wird schwer verletzt – Beifahrerseite des Transportes völlig zerstört

 

Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 02:00 Uhr

Ort: A1 nahe Bremer Kreuz, Bremen

 

(cd) Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht auf der Autobahn 1 bei Bremen, unfallursächlich war gefährlicher Sekundenschlaf.

Nach ersten Angaben war der Fahrer eines Transporters auf der A1 in Richtung Hamburg unterwegs. Kurz vor dem Bremer Kreuz nickte der Fahrer dann offenbar am Steuer ein und raste ungebremst in das Heck eines LKW. Die Fahrerkabine des Transporters wurde dabei stark eingedrückt, der Fahrer eingeklemmt. Die Feuerwehr musste den Schwerverletzten mit schwerem Gerät aus dem Unfallwrack befreien. Er kam anschließend in ein Krankenhaus.

NewsNr. 14776
Datum: 08.02.12, 06:40 Uhr
Stand: 08.02.12, 06:40 Uhr
Infolinks vorhanden
War ein Brandstifter unterwegs?
Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden, Tür an Stall war aufgebrochen – Kurz zuvor Brand in nur wenige Kilometer entfernter Tischlerei – Schwierigkeiten bei Löschwasserversorgung durch eingefrorene Hydranten – Feuerwehr versucht, Hydranten mit Feuer (!) zu enteisen
Datum: Mittwoch, 08. Februar 2012, ca. 04:00 Uhr
Ort: Harpstedt, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
 
(ah) Gleich zwei Brände haben in der Nacht zahlreiche Feuerwehrkräfte im niedersächsischen Harpstedt (Landkreis Oldenburg) in Atem gehalten. Zunächst war eine Tischlerei in dem Ort in Brand geraten. Das Gebäude wurde weitgehend zerstört; es entstand erheblicher Sachschaden.
Als die Löscharbeiten gerade beendet waren kam der nächste Alarm: Im Ortsteil Prinzhöfte stand ein Hühnermastbetrieb in Flammen. Ein Großaufgebot ging gegen das Feuer vor, hatte aber mit erheblichen Problemen bei der Löschwasserversorgung zu kämpfen. Hydranten waren vereist, so dass die Feuerwehrleute sogar versuchten, die Hydranten kontrolliert „anzustecken“, um sie zu enteisen. Es musste schließlich eine mehr als einen Kilometer lange Schlauchleitung zur Bundesstraße 213 gelegt werden, um an Wasser für die Löscharbeiten zu gelangen.
NewsNr. 14775
Datum: 07.02.12, 22:58 Uhr
Stand: 07.02.12, 22:58 Uhr
Viele Unfälle nach Schneefällen im Südwesten:
Auto rast Abhang hinunter und beinahe in Firmengebäude – Insassen haben laut Feuerwehr Riesenglück im Unglück – Straßenglätte erschwert auch die Anfahrt für die Rettungskräfte

Datum: Dienstag, 07. Februar 2012, ca. 22:00 Uhr

Ort: Albstadt-Ebingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg 

 

(mwü) Als ob die Bibber-Kälte nicht schon genug wäre, müssen die Autofahrer nach den Schneefällen am Dienstag jetzt auch noch mit teilweise extremer Straßenglätte kämpfen. In Baden-Württemberg kam es am Abend zu zahlreichen Unfällen, der wohl kurioseste ereignete sich in Albstadt.

Ein Autofahrer hatte auf einer Brücke die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Dieser schanzte daraufhin über den Bürgersteig, schleuderte unter einen Begrenzungszaun hindurch – und einen steilen Abhang hinunter. Nur eine Baumgruppe hielt den Wagen auf, der ansonsten in ein Firmengebäude unter der Brücke gerast wäre. Doch nicht nur da hätten die beiden Insassen riesiges Glück gehabt, sagte Felix Sandel, Einsatzleiter bei der Feuerwehr in Albstadt. „Wären die beiden Insassen im Wrack eingeklemmt gewesen und der Unfall nicht bemerkt worden, hätte das angesichts der sehr kalten Temperaturen weitaus schlimmer enden können“, so Sandel. Denn der Wagen hatte kaum Unfallspuren hinterlassen, weil er unter dem Zaun hindurchgerutscht war und schließlich im Abhang lag – von der Straße ist das kaum zu sehen. So allerdings ging der spektakuläre Crash für die Beteiligten glimpflich aus. Sie kamen zwar in eine Klinik, sollen aber nach ersten Informationen nur leichter verletzt sein. Der Wagen allerdings ist nur noch Schrott und die Helfer der Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun, um das Autowrack aus seiner außergewöhnlichen und überaus misslichen Lage zu bergen.

NewsNr. 14774
Datum: 07.02.12, 22:42 Uhr
Stand: 07.02.12, 22:42 Uhr
Ventile oder Schweißnähte möglicherweise durch Frost beschädigt – Schiff kann ans Ufer geschleppt werden – Feuerwehr muss Wasser aus Schiff pumpen

Datum: Dienstag, 07. Februar 2012, ca. 21:00 Uhr

Ort: Weser bei Brake, Landkreis Wesermarsch, Niedersachsen

 

(cd) Am Dienstagabend ereignete sich auf der Weser bei Brake ein Schiffsunfall mit einem Binnenschiff.

Nach ersten Angaben schlug das Binnenschiff während seiner Fahrt auf der Weser in Höhe Brake Leck. Sofort drang Wasser ins das Schiff ein. Sofort alarmierte Rettungskräfte machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Ein Schlepper konnte den havarierten Frachter noch an das Ufer schleppen. Per Kran konnten die Einsatzkräfte dann von dort aus mit ihren Pumpen auf das Schiff übersetzen und beginnen, das Wasser aus dem Schiff zu pumpen.

NewsNr. 14773
Datum: 07.02.12, 20:27 Uhr
Stand: 07.02.12, 20:27 Uhr
Reisebus rutscht auf A1 in Leitplanke, fünf Verletzte – Zahlreiche LKW bleiben auf verschneiter A21 liegen
Datum: Dienstag, 07. Februar 2012
Ort: A1 bei St. Pölten und A21 bei Hochstraß, Österreich
 
(ah) Auch in Österreich haben die winterlichen Straßenverhältnisse für Verkehrsbehinderungen und zahlreiche Unfälle gesorgt.
Auf der Autobahn 1 bei St. Pölten etwa rutschte ein vollbesetzter mazedonischer Reisebus in die betonierte Mittelleitplanke und kam schließlich quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Fünf Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar; es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer aufgrund von Schneeglätte die Kontrolle über den Bus verlor. Auf der Gegenspur lösten Gaffer kleinere Unfälle mit Blechschäden aus.
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