DOMEYER - SAFTEY FIRST
niedersachsen
Mittwoch, 23. November 2022, 18:00 Uhr
Eitze, Landkreis Verden, Niedersachsen
News-Nr.: 40829

Mit Schlappen und Jäckchen sich gerettet:
Dachstuhl von Mehrfamilienhaus geht in Flammen auf - Feuerwehr geht zunächst von Kleinbrand aus und alarmiert dann großräumig nach - Betroffene warnt ihre Nachbarn noch rechtzeitig, sodass diese sich in Sicherheit bringen können: „Da schlugen die Flammen schon aus dem Dach.“

Feuerwehrsirene auf betroffenem Haus installiert, die selbst losheult - Über 100 Feuerwehrleute mit zwei Drehleitern im Einsatz – Haus ist unbewohnbar – Betroffener Bewohner erklärt: „Nachbarin meinte, dass es bei ihr brennt. Ich dachte, die will mich verarschen. Aber da hat es wirklich gebrannt. (...) Das war kein schönes Bild und das so kurz vor Weihnachten.“

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Datum: Mittwoch, 23. November 2022, 18:00 Uhr

Ort: Eitze, Landkreis Verden, Niedersachsen

 

(ch) Sie waren zu einer kleineren Rauchentwicklung gerufen worden und mussten rasch erkennen, dass ein Großeinsatz auf sie wartet. Am Abend heulten die Feuerwehrsirenen rund um den kleinen Ort Eitze. Auch auf einem Mehrfamilienhaus mitten im Ort, was einst eine alte Gaststätte war, läuft die große Sirene an. Hausbewohner Heikro Dittrich ist von dem Lärm ganz verwundert, als es plötzlich an die Tür klopfte: „Meine Nachbarin von oben stand da und meinte, es würde brennen und wir müssten alle raus“, erzählt er. „Ich dachte zuerst, die will mich verarschen, aber da hat es wirklich gebrannt.“

Mit Schlappen und dünner Jacke am Körper rennt er ins Freie und sieht dann das ganze Ungemach. Dichter Rauch dringt aus dem Dachstuhl empor. Flammen schlagen empor, Dachziegeln fallen zu Boden. Auch die ersteintreffende Feuerwehr stellte fest, dass der Brand wesentlich größer war, als zunächst angenommen und alarmierte nach. Insgesamt 100 Freiwillige Feuerwehrleute kämpften schließlich gegen den offenen Dachstuhlbrand. 

Immer wieder loderten auf die Flammen in den Nachthimmel empor. „Wir haben noch eine zweite Drehleiter geordert, sodass man von beiden Seiten das Dach öffnen und das Feuer bekämpfen konnte“, erklärt Tobias Schone von der Feuerwehr Verden. Das betroffene Haus ist trotz des engagierten Einsatzes nicht mehr bewohnbar. Insbesondere die beiden Obergeschosswohnungen wurden durch Feuer und Wasser völlig zerstört. Verletzte gab es glücklicherweise zu beklagen. Aber wie es jetzt weitergeht, das weiß Heiko Dittrich nicht. „Heute Nacht schlafe ich im Hotel, morgen geht es zum Rathaus. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.


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