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Samstag, 8. Januar 2022, 0:30 Uhr
Niefern, Enzkreis, Baden-Württemberg
News-Nr.: 38372

Böse Überraschung bei nächtlichem Brandeinsatz:
Feuerwehr wird bei Wohnungsbrand von bewaffnetem Täter empfangen - auch Eltern und Brüder des Mannes in der Wohnung - SEK überwältigt 26-jährigen Täter

Hintergründe der Tat noch völlig unklar - als Feuerwehr beim Brand den bewaffneten Mann bemerkt, ziehen sich die Einsatzkräfte sofort zurück - Täter wird bei Zugriff durch Spezialkräfte verletzt und muss ins Krankenhaus

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 8. Januar 2022, 0:30 Uhr

Ort: Niefern, Enzkreis, Baden-Württemberg

 

(sg) Was zunächst als normaler Brandeinsatz der örtlichen Feuerwehr begann, endete in der Nacht in Niefern im Enzkreis in einer komplexen Bedrohungslage, die durch Spezialkräfte der Polizei gewaltsam beendet werden musste. Dabei wurde der Täter verletzt.

Gegen 0:15 Uhr wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit mehreren Einheiten in die Luisenstraße alarmiert, weil dort eine Wohnung brennen sollte. Gemeldet waren auch Personen, die vom Feuer bedroht wurden.

Vor Ort stellte sich die Lage dann aber so heraus, dass die Einsatzkräfte von einem Mann mit einer Waffe empfangen wurden. Die Brandbekämpfer zogen sich daher sofort in sichere Entfernung zurück und überließen den Polizeibeamten die Situation. Diese forderten das Spezialeinsatzkommando (SEK) an. Die schwerbewaffneten Spezialisten gingen wenig später in das Gebäude vor und überwältigten den Täter. Im Haus wurden auch noch dessen Eltern und Brüder angetroffen. Nach noch unbestätigten Angaben verletzte sich der Täter offenbar bei dem Zugriff selbst. Er kam gut bewacht von Polizeibeamten in ein Krankenhaus.

Das Feuer hatten die drei anderen Bewohner des Hauses noch löschen können, bevor sie das Haus fluchtartig verließen. Nach Angaben der Polizei sei es zuvor zu einem Streit zwischen den Bewohnern gekommen, woraufhin der Täter wohl mehrerer Explosionen auslöste, die dann zu dem Brand führten.

Um sicherzustellen, dass nicht noch mehr explosives Material in den Haus vorhanden ist, kamen auch Spezialisten des Landeskriminalamtes für Sprengstoffe zum Einsatz. 

 

UPDATE 9. Januar 2022: Nach Polizeiangaben ist der 26-jährige Täter in der Nacht in einer Klinik verstorben (s. PM im Link)


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