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Wieder Lkw in Stauende gerast:
Nach Unfall in Großbaustelle auf der A1 entsteht langer Rückstau - 40-Tonner kracht auf Vordermann und schiebt diesen mit Wucht auf weiteren Sattelzug – Unfallverursacher stirbt in völlig zusammengequetschter Fahrerkabine – Polizei hatte bereits mehrere Kilometer zuvor mehrfach vor Staugefahr gewarnt

Feuerwehr muss eingeklemmten Toten bergen – Andere Lkw-Fahrer berichten von Warntafeln, die eigentlich frühzeitig erkennbar waren, und kritisieren Leichtsinn ihrer Kollegen – Polizei appelliert an größere Aufmerksamkeit der Brummipiloten

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DatumDienstag, 5. Februar 2019, 16:30 Uhr

Ort:A1 bei Wildeshausen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen

 

(ch) Erneut ist es auf der A1 zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. In den Mittagsstunden hatte es in einer Baustelle bei Bremen-Brinkum einen eigentlich kleineren Unfall gegeben, der jedoch massive Auswirkungen auf den Verkehr hatte (siehe NSN-Angebot: 29355). Mehrere Kilometer stauten sich insbesondere die Lastwagen zurück. Große Warnschilder leuchteten daher bereits mehrfach auf dem Weg in Richtung Norden und warnten vor der Staugefahr. Trotz dieser Hinweise übersah am späten Nachmittag dann jedoch erneut ein Lkw-Fahrer den stehenden Verkehr. Mit hoher Wucht prallte er auf einen Sattelzug und schob diesen auf dessen Vordermann. 

 

Die Autobahn wurde sofort voll gesperrt, auch ein Rettungshubschrauber landete. Allerdings konnte die alarmierte Feuerwehr den Unfallverursacher nur noch tot aus dem Führerhaus bergen. Die Fahrerkabine wurde durch die Wucht des Aufpralls über einen Meter nach hinten verschoben und völlig zusammenquetscht. Milchpulver, was der Laster geladen hatte, verwandelte die Unfallstelle in eine weiße Landschaft. Andere Brummipiloten, die sich hinter dem Unglück befanden, bestätigten ebenso wie die Polizei später, dass große Warntafeln bereits einige Kilometer zuvor auf die Staugefahr hingewiesen hätten. Warum der Tote diese Hinweisschilder übersehen hat, ist völlig unklar. Trucker Klaus Drews und Rene Volkmann berichten, dass immer wieder Lasterfahrer ihre installierten Warnsysteme ausschalten würden, welche im Notfall bremsen würden. Wieso sie das machen, ist für die Kollegen ein Rätsel: „Ich kann es nicht verstehen, wenn manche das ausschalten. Es schützt einen doch.“

 

Auch die Polizei appellierte generell an alle Lkw-Fahrer, den notwendigen Abstand einzuhalten und entsprechend vorausschauend zu fahren. Immer wieder war es in der Vergangenheit zu tödlichen Unglücken an der Großbaustelle am Dreieck Stuhr gekommen, weshalb großräumige Warnschilder aufgestellt worden waren. Doch selbst diese Hinweise haben heute nicht verhindern können, dass wieder ein Mensch auf der A1 sein Leben an einem Stauende ließ.


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