Nach Unfalltod von Fahrrad-Aktivist:
Rund 600 Teilnehmer bei Gedenkfahrt für Pforzheimer Radaktivisten Andreas Mandalka alias „Natenom“ - ADFC legt weißes Fahrrad am Unfallort nieder - Kerzen und Blumen erinnern an den Zweirad-Kämpfer - Kundgebungen in Pforzheim
Aktuelle Bilder der Gedenkfahrt und der Schweigeminute am Unfallort - Als “Natenom” setzte sich Andreas Mandalka seit Jahren für sicheres Überholen von Radfahrenden ein und hat es zu bundesweiter Bekanntheit gebracht
Datum: Sonntag, 11. Februar 2024, 13:00 Uhr
Ort: Pforzheim - Schellbronn, Enzkreis, Baden-Württemberg
(jk) Eine große Sternfahrt fand am Sonntagnachmittag statt, um an den Radfahrer, Blogger und Aktivisten Andreas Mandalka, bekannt als „Natenom“, zu erinnern. Mandalka wurde am 30. Januar auf einer Landstraße im Enzkreis bei Pforzheim getötet.
Etwa 600 Radfahrer versammelten sich vor dem Landgericht Pforzheim, um von dort aus an einer Kundgebung teilzunehmen und dann gemeinsam zur Unfallstelle zu fahren. Auf der L574 zwischen Schellbronn und Neuhausen, wo sich das tragische Ereignis ereignete, hatte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ein weißes Fahrrad aufgestellt, um Andreas Mandalka zu gedenken. Die Stelle wurde zusätzlich mit Blumen und Kerzen geschmückt. Nach einer Abschlusskundgebung zogen die Radfahrer weiter in Richtung Messplatz Pforzheim. Als "Natenom" engagierte sich Andreas Mandalka seit Jahren für die Sicherheit von Radfahrern beim Überholen und erlangte bundesweit Bekanntheit. Er dokumentierte Überholmanöver und reichte Beschwerden bei der Polizei ein. Am 30. Januar wurde er selbst Opfer eines Unfalls, bei dem er tragischerweise ums Leben kam.
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