DOMEYER - SAFTEY FIRST
mecklenburg_vorpommern
Samstag, 13. August 2022, 16:00 Uhr
Altwarp, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
News-Nr.: 40182

Giftwelle erreicht die Ostsee:
Auch im Stettiner Haff befürchten Experten ein Einsetzen des Fischsterbens - Aus Polen kommendes Giftwasser der Oder trifft am heutigen Samstag das Mündungsgebiet in die Ostsee - Erste Proben werden genommen

Anwohner sollen kein Wasser mehr aus der Oder entnehmen - Gift möglicherweise erst im Meer ausreichend verdünnt, damit Fische Kontakt mit kontaminiertem Wasser schadfrei überstehen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 13. August 2022, 16:00 Uhr

Ort: Altwarp, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern

 

(ch) Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm. Einen Sturm, den man nicht sieht oder hört. Mit Sorge blicken vor allem die Fischer von Altwarp derzeit auf das Stettiner Haff. Aber die Gefahr, mit der sie rechnen, ist unsichtbar. Und handeln kann auch niemand. Die Giftwelle aus Polen, die in der Oder langsam stromabwärts gen Ostsee fließt und für tausende tote Fischkadaver sorgte, erreicht wohl diesen Samstag auch das Stettiner Haff – und damit die nordöstlichste Festlandgemeinde Deutschlands.

Experten gehen davon aus, dass das Gift in diesen Stunden den Mündungsbereich der Oder in das Haff erreichen wird. Und es gilt zu befürchten, dass dann auch hier ein Fischsterben einsetzt. Der mecklenburgisch-vorpommerische Landesumweltminister Backhaus erklärte am Samstag, dass sein Ministerium davon ausgeht, dass die Welle der Schadstoffe die Odermündung bereits erreicht habe und mit den ersten toten Fischen in den kommenden Stunden gerechnet werden müsse.

Derzeit nehmen die Behörden Wasserproben, um eine mögliche Verseuchung und die Schwere der Folgen ermitteln zu können. Anwohner wurden aufgefordert, vorerst auf die Entnahme von Wasser aus der Oder zu verzichten.

Was die Ursache für die Giftwelle ist, ist derzeit noch unklar. Fest steht bislang nur, dass der Ursprung der Giftwelle in Polen liegt. Die deutschen Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werfen der polnischen Regierung für, nicht ausreichend vor der drohenden Gefahr gewarnt zu haben,

 


Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.
Sehr geehrter Kunde,

wir möchten ihnen unsere Agenturinhalte ohne störende Werbebotschaften darstellen.

Bitte nutzen Sie dazu in Zukunft unser b2b-Portal unter

www.nonstopmedia.de.

Ihre Zugangsdaten bleiben gleich, sie werden nach Login auf der dortigen Seite sofort auf die bekannten Inhalte von NonstopNews weitergeleitet - werbefrei.

Diesen Hinweis ausblenden.