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brandenburg
Samstag, 23. Oktober 2021, 22 Uhr
Schenkendöbern, Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg
News-Nr.: 37746

Eigenmächtige Grenzkontrollen gegen illegale Einwanderung:
Anhänger der rechtsextremen Kleinstpartei III. Weg versuchen eigenmächtige Grenzkontrollen an der Deutsch-Polnischen Grenze zu errichten - Polizei schreitet entschieden ein und verhindert eigenmächtige Maßnahmen gegen illegale Einreisen

Rund 30 Personen werden von Polizeigroßaufgebot festgesetzt - Mahnwache mit über 100 Teilnehmern protestiert gegen Nazi-Partei-Aktion - massives Polizeiaufgebot im gesamten Grenzgebiet bei Groß Gastrose

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Datum: Samstag, 23. Oktober 2021, 22 Uhr

Ort: Schenkendöbern, Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg

 

(sg) Einem Aufruf der rechten Partei „Der III. Weg“ zu eigenmächtigen Grenzkontrollen gegen illegale Einwanderung von Flüchtlingen an der Deutsch-Polnischen Grenze folgten am Samstagabend rund 30 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Groß Gastrose in der brandenburgischen Gemeinde Schenkendöbern.

Da die Polizei auf die Aktion vorbereitet war, unterbanden die Beamten gegen 22 Uhr den geplanten Eingriff in die hoheitlichen Rechte der Staatsmacht und kesselten die Gruppe noch vor Erreichen der Grenze bei Guben ein. An allen Straßenkreuzungen waren Einheiten der Polizei präsent und kontrollierten den ganzen Abend über zahlreiche Fahrzeuge und Personen.

„Wenn Leute versuchen die hoheitlichen Aufgaben der Staatsgewalt an sich zu reißen, dann gehen wir da entschieden mit allen Mitteln dagegen vor“, erklärte ein Sprecher der Polizei.

In der Ortschaft Guben hatten sich hingegen rund 120 Personen zu einer Mahnwache zusammengefunden, um gegen die Aktion der rechten Partei zu demonstrieren. Die Aktion verlief friedlich.

Auch an einer Brücke, nur wenige Kilometer von Groß Gastrose, wo in letzter Zeit des Öfteren Flüchtlinge die Grenze überquert hatten, fand ebenfalls eine Mahnwache statt.

Auch hier wollten Mitglieder und Sympathisanten des 3. Weges die Kontrolle über die Staatsgrenze übernehmen. Die aufgegriffenen Personen waren für diese Maßnahmen vorbereitet und führten in großen Rucksäcken entsprechend Thermosflaschen und anderes Reisegepäck für eine länger andauernde Maßnahmen mit. Auch für sie endete die Aktion aber, bevor sie überhaupt begonnen hatte.

 


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