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Montag, 30. August 2021, 20:00 Uhr
Krummhörn, Landkreis Aurich, Niedersachsen
News-Nr.: 37376

Pechvögel ziehen sich selbst aus dem Wasser:
Arbeiter parken Mercedes zum Feierabend an Hafenrampe – Wagen rollt plötzlich los und versinkt komplett im Wasser – Feuerwehr und DLRG sichern Fahrzeug – Betroffene holen Radlader von eigener Baustelle und ziehen vollgelaufenen Mercedes-Bus wieder ins Trockene

Arbeiter wollten nur etwas aus einem Baucontainer holen, als Auto sich löst und Slipanlage hinabrollt – Feuerwehr schützt Wasser vor auslaufenden Betriebsstoffen – Feuerwehr: „Das Auto stand oben und so schnell konnte der Halter gar nicht gucken, da rollte es schon runter.“

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Datum: Montag, 30. August 2021, 20:00 Uhr

Ort: Krummhörn, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(ch) Einen Montag zum Vergessen erlebten Arbeiter am Abend in Krummhörn. Zum eigentlich wohlverdienten Feierabend wollten diese fast schon aufbrechen, als sie noch einmal neben einem Baucontainer am Sportboothafen von Greetsiel bei Krummhörn parkten. Als sie ausgestiegen waren, blickten sie sich noch einmal um und sahen die Rücklichter ihres Mercedes Vito die Slipanlage in Richtung Wasser rollen. „Das Auto stand wohl oben und so schnell konnte der Halter gar nicht gucken, da rollte es schon runter“, befand auch Kilian Peters von der örtlichen Feuerwehr.

Denn diese war zuerst gerufen worden, um das Malheur zu beheben. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der schwarze Personentransporter bereits vollends im braunen Wasser verschwunden. „Wir haben die DLRG mit Tauchern nachgefordert. Als die eintrafen, sind sie mit einem Trupp vorangegangen und haben an der Anhängerkupplung etwas zum Rausziehen befestigt“, führt Peters weiter aus. Währenddessen sicherte die Feuerwehr die Natur und legte Ölsperren aus, um zu verhindern, dass Betriebsstoffe in das Wasser gelangen und sich ausbreiten konnten.

Um das Fahrzeug schließlich zu bergen, wurden die Pechvögel selbst aktiv. Sie holten von ihrer Baustelle einen Radlader, an dessen Front die DLRG zwei große Schlingen befestigte. Langsam und behutsam wurde der Mercedes aus dem Nass gezogen. Doch zu retten war hier nichts mehr. Randvoll war der Vito mit Wasser gelaufen, dass sich wie ein kleiner Bach aus dem Fahrzeuginneren ergoss.

Immerhin verletzt wurde bei der Aktion niemand. „Da kommt eine hohe Geschwindigkeit zusammen. Da kann man dann gar nicht reagieren“, meinte Kilian Peters, der froh ist, dass niemand bei etwaigen Rettungsversuchen zu Schaden gekommen ist. Doch zu retten, ist der havarierte Wagen wohl nicht mehr. Der Mercedes wurde abgeschleppt und wird vermutlich nach der unfreiwilligen Komplettfahrzeugwäsche nur noch Schrottwert haben.


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