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DIenstag, 20. Juli 2021, 08:15 Uhr
Heimersheim, Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz
News-Nr.: 37066

Bild der Verwüstung auch Tage nach dem Hochwasser:
Aufräumarbeiten in der Katastrophenregion laufen auf Hochtouren - Autos liegen noch immer kopfüber umher - Ausmaß der Zerstörung wird nun noch deutlicher

Aktuelle Bilder und O-Töne aus Heimersheim vom Dienstag - "Hat noch nie solche Todesangst" - "Politiker lassen sich ablichten und fahren dann wieder, ohne das etwas passiert" - "Lokale Bauunternehmer werden vom Kreis abgewiesen, während hier alles in Schutt und Asche liegt" - Winzer zeigt Schäden auf seinem völlig zerstörten Weingut - Trümmerberge, zerstörte Straßen und Bahnstrecken - "Infrastruktur zerstört worden, Gasleitungen zerrissen, Bahnstrecke zerstört, Umgehungsstraße weg - das dauert noch Monate, wenn nicht Jahre" - "Haben 30-40% der Weine im Keller verloren"

Bildergalerie vorhanden

Datum: DIenstag, 20. Juli 2021, 08:15 Uhr

Ort: Heimersheim, Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

 

(ah) Auch Tage nach der Hochwasserkatastrophe sieht es in den besonders betroffenen Orten noch wie in einem Kriegsgebiet aus. In Heimersheim im Landkreis Ahrweiler sind Einsatzkräfte und Anwohner zwar pausenlos mit Aufräumarbeiten beschädigt, doch noch immer türmen sich die Schuttberge an den Straßenrändern und nicht wenige Autowracks liegen teils kopfüber zwischen den Trümmern. Während man diese "leichteren" Teile wohl in den kommenden Tagen beiseite räumen kann, sind andere Schäden nicht in kurzer Zeit zu reparieren: Eingestürzte Brücken, zerstörte Straßen und unterspülte Bahnstrecken lassen sich schlicht und einfach nicht binnen Tagen wiederherstellen. "Die Infrastruktur des Ahrtals ist zerstört -  das dauert noch Monate, wenn nicht Jahre", so Winzer Philip Nelles. Auch in seinem Weingut entstanden erhebliche Schäden, vor allem die Weinfässer im bisher nie vom Ahrhochwasser betroffenen Keller wurden zerstört: "Wir haben 30-40% der Weine im Keller verloren".

Für die Anwohner ist die Katastrophe immer noch schwer zu begreifen: "Ich hatte noch nie solche Todesangst", berichtet Tim Leib, der sich zudem darüber ärgert, dass die Koordination der Hilfe von offzieller Seite noch sehr holprig ist und Politiker sich nur kurz für Fototermine blicken lassen: "Solche Schönwetterpublicity finde ich schwierig". 

 


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