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brandenburg
Mittwoch, 7. April 2021, 0:00 Uhr
Neuruppin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg
News-Nr.: 36048

Eine Perle ist verschwunden:
Bei Touristen beliebtes Hotel-Restaurant direkt am Ruppiner See steht lichterloh in Flammen (on tape) – Feuerwehr muss Nachbargebäude und Boote vor Feuer schützen – Dachstuhl brennt komplett nieder

Feuerwehrleute konnten schon auf der Anfahrt den Vollbrand erkennen – Einsatzkräfte stellen fest: „Die Geschichte ist tragisch, weil die Leute durch Corona vorgeschädigt waren und jetzt ihr Hab und Gut auch noch verlieren.“

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Datum: Mittwoch, 7. April 2021, 0:00 Uhr

Ort: Neuruppin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg

 

(ch) Die „Seeperle“ am Ruppiner See war schon lange kein Geheimtipp mehr. Viele Menschen aus der Region sowie Touristen kamen hier her, um bei einem idyllischen Blick auf das Wasser das Essen zu genießen. Als bestes Restaurant wurde das Hotel-Restaurant sogar von manchen in Online-Bewertungen gelobt. Doch die Historie der „Seeperle“ endet vorerst am frühen Mittwochmorgen. Ein verheerender Brand vernichtete in der Nacht große Teile des Gebäudes.

„Erste Kameraden, die über den Seedamm auf Anfahrt zum Gerätehaus waren, berichteten dort schon von dem Vollbrand“, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter André Lehmann. Als er und die rund 50 Feuerwehrkräfte am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen bereits in den Nachthimmel empor. Neben der eigentlichen Brandbekämpfung galt es zunächst weitere Anwesen sowie Boote im Wasser zu schützen. Denn der frische Wind drohte die aufsteigenden Funken auf die Umgebung zu drücken und hier weitere Brände auszulösen. Mit einer Riegelstellung konnte die Feuerwehr dies verhindern.

Nichts mehr retten, konnten die Helfer allerdings an der „Seeperle“. Im Inneren wüteten die Flammen und zerstörten fast die gesamte Einrichtung. Mit einer Drehleiter und zusätzlichen Pumpen konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis in die Morgenstunden hin, weshalb für die Feuerwehrleute warme Getränke und Essen bereitgestellt wurden.

Was das Feuer auslöste, ist unklar. Die Kriminalpolizei war vor Ort, um auch Zeugen zu befragen. Auch die Besitzer kamen zum Brand, konnten aber nichts mehr retten. Für sie tut es André Lehmann besonders leid: „Die Geschichte ist tragisch, weil die Leute durch Corona vorgeschädigt sind und jetzt ihr letztes Hab und Gut auch noch verlieren.“ Der Schaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.


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