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Donnerstag, 22. Oktober 2020
Kettenkamp, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen
News-Nr.: 34377

Aus dem Rollstuhl auf den Trecker:
Lohnunternehmen baut Traktor für Auszubildenden Linus rollstuhlgerecht um, nachdem dieser nach einem tragischen Motorradunfall an seinem 17. Geburtstag abseits der Brust gelähmt ist

Trotz Querschnittslähmung wird die Ausbildung fortgesetzt - Liftsystem hebt Linus aus Rollstuhl auf den Traktor - Lebensfreude auf dem Fendt 724

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Datum: Donnerstag, 22. Oktober 2020

Ort: Kettenkamp, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen

 

(fl) Nach einem tragischen Motorradunfall kämpft sich Linus Reinermann zurück ins Leben! An seinem Geburtstag vor genau zwei Jahren machte sich Linus früh morgens auf den Weg zur Arbeit: "Es war dunkel, nass und nebelig, als ich mich mit dem Motorrad auf den Weg zur Arbeit machte," erinnert sich der Auszubildende heute. Auf seinem Weg verlor er plötzlich die Kontrolle über sein Motorrad, verunfallte und zog sich schwerste Verletzugnen zu. "Ich habe noch alles mitbekommen. Ein Trecker hielt an, der Fahrer eilte mir zur Hilfe und ich merkte schon da, dass mit meinen Beinen etwas nicht stimmt." Im Krankenhaus behandelten die Ärzte den Schwerstverletzten und stellten eine Querschnittslähmung fest. Seit dem Unfall hat der heute 19-Jährige keine Gefühle mehr abseits seiner Brust. Nach einer dreimonatigen Rehamaßnahme konnte Linus zurück in seinen Ausbildungsbetrieb kommen. Er war zunächst im Büro eingesetzt: "Wir haben ihn zunächst für die Disposition und Kommunikation eingesetzt," erklärt Gerd Dettmer, Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebes. "Sein Traum war es aber immer, wieder auf den Trecker zu kommen. Wir entschieden uns dazu, einen Schlepper umzubauen und auf Linus anzupassen." Die Umbaumaßnahmen dauerten etwa vier Monate, bis der Fendt 724 fertig war. Mit einem speziellen Lift kann Linus nun aus seinem Rollstuhl in die Fahrerkabine des Treckers geschwenkt werden. Mit der Eigenkonstruktion alles eigenstängig und ohne die Hilfe anderer. "Das ist alles eine Sache der Übung. Mittlerweile klappt das ganze schon innerhalb von zwei Minuten, bis ich abfahrbereit bin, " erzählt Linus stolz, "als ich nach dem Unfall das erste Mal auf dem Schlepper saß, war das für mich ein Gefühl der Freiheit. Ich habe wieder Spaß an der Arbeit und bin sehr dankbar, dass man mir diesen Schritt ermöglicht hat." Der Geschäftsführung und den Mitarbeitern war es ein Herzenswunsch, Linus den Weg zurück in die Fahrerkabine zu ermöglichen. "Dankbar bin ich meinem Chef und den Mitarbeitern, dass die mich unterstützen und mir tatkräftig zur Seite stehen."


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