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Bergeunternehmen in Flammen:
Großbrand bei Abschlepp- und Bergeunternehmen - abgeschleppter Unfall-Pkw setzt Fahrzeughalle in Brand - Stundenlanger Großeinsatz und Schaden in Millionenhöhe

Feuerwehr kann noch drei der teuren Spezialfahrzeuge aus der brennenden Halle retten - zahlreiche Technik und viele Pkw verbrennen in der Halle - stundenlanger Löscheinsatz bis in die Nacht - Unternehmen ist einer der größten Bergungsspezialisten Ostdeutschlands und mit drei Standorten im Bereich der A2 und A14 vertreten - Ursache für Großbrand noch unklar

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 1. August 2020, 18:30 Uhr

Ort: Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 

(sg) Eine riesige Rauchwolke stand am Samstagabend über Magdeburgs Norden. Auf dem Gelände des Bergungsdienst Brameier Schopsdorf GmbH, einem der größten Bergungsunternehmen in Ostdeutschland, brannte eine große Lager- und Fahrzeughalle.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte schlugen meterhohe Flammen aus den Fenstern der Leichtbauhalle. Zusammen mit den Mitarbeitern gelang es den Einsatzkräften noch, aus einem rückwärtigen Bereich des Gebäudes drei teure Spezialfahrzeuge, die dort in Garagen eingestellt waren, in Sicherheit zu bringen. Die übrige teure Spezialtechnik und zahlreiche Fahrzeuge verbannten in der Halle.

Mit einem umfassenden Löschangriff, der auch über mehrere Drehleitern vorgetragen wurde, gelang es der Feuerwehr aber zum Glück ein Übergreifen auf umliegende Gebäude zu verhindern. So konnte auch eine direkt angrenzende Halle mit Hilfe einer Riegelstellung und durch die vorhandene Brandwand gehalten werden. Auch zahlreiche auf dem Hof abgestellte abgeschleppte Pkw konnten vor den Flammen bewahrt werden.

Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurden lange Schlauchleitungen verlegt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung warnte die Feuerwehr vorsichtshalber die Bevölkerung und die Polizei schickte zahlreiche Schaulustige weg. An der Einsatzstelle war wegen der Rauchbelastung zeitweise nur ein Arbeiten unter Atemschutz möglich.

Messungen, die mit einem speziellen Erkundungsfahrzeug durchgeführt wurden, Ergaben aber nach Feuerwehrangaben außerhalb der Einsatzstelle keine gefährlichen Werte.

Die Halle stürzte während der Löscharbeiten größtenteils ein. Ein Betreten der Trümmer war aus Sicherheitsgründen nicht möglich. So mussten sich die Einsatzkräfte darauf beschränken, die Flammen, welche immer wieder unter den Trümmern aufloderten, von außen und über die Drehleitern zu bekämpfen. Die Löscharbeiten dauerten bis tief in die Nacht hinein. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr auch alle Freiwilligen Wehren der Stadt.

Verletzt wurde zum Glück bei dem Brand niemand. Der Schaden wird aber auf mindestens zwei Millionen Euro geschätzt.

Die Firma Brameier hat sich neben normalen Abschleppdiensttätigkeiten speziell auf die Bergung von verunfallten Lastwagen spezialisiert und hält dafür auch zahlreiche Spezialtechnik wie Bergetrucks und Autokran vor. Der Einsatzbereich des Unternehmens, das an drei Standorten tätig ist, zieht sich entlang der A2 und der A14 bis vor die Tore Berlins. Die Mitarbeiter waren bei ihren teils kniffligen Bergungsaktionen bereits mehrfach im Fernsehen zu bestaunen, unter anderem bei „Achtung Kontrolle“ auf Kabel Eins oder in der Serie „Abenteuer Autobahn“ auf DMAX.

Nun wurde offenbar auch diese Abschlepptätigkeit dem Unternehmen zum Verhängnis. Wie die Polizei am Abend noch mitteilte, wird derzeit davon ausgegangen, dass der Großbrand durch ein am Nachmittag auf der Autobahn abgeschlepptes Unfallfahrzeug verursacht wurde. Unmittelbar nachdem der Pkw von den Mitarbeitern in der Halle abgestellt wurde und stromlos geschaltet werden sollte, schlugen Flammen aus dem Unfallwrack. Diese griffen so schnell um sich, dass die Angestellten nur noch die Flucht ergreifen konnten. Genaueres zur Ursache ermittelt nun die Kriminalpolizei.

 


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