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Sprengung einer Weltkriegsbombe in Potsdam sorgt für umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen
Etwa 13.000 Menschen müssen nach Fund einer britischen 250-Kilogramm-Fliegerbombe in Potsdam ihre Häuser und Wohnungen verlassen - Bombe auf spektakuläre Weise gesprengt

Sperrkreis von 800 Metern eingerichtet - Massive Verkehrsbehinderungen - Bombe liegt in etwa drei Metern Tiefe im Schlick in der Havel nahe der Freundschaftsinsel - THW baut Floß aus Stroh und bringt dieses über der Bombe in Stellung, um die Detonationswirkung zu minimieren - Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort - Umfangreiches Material mit mehreren O-Tönen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Freitag, 26. Juni 2020, ca. 08:00 Uhr

Ort: Potsdam, Brandenburg

 

(ah) Der Fund einer britischen 250-Kilogramm-Fliegerbombe in der Havel nahe der Freundschaftsinsel hat am Freitag weite Teile Potsdams lahmgelegt. Die Bombe liegt etwa drei Meter tief im Schlick und ist daher nur sehr schwierig zu entschärfen, weshalb bereits am Morgen die Wahrcheinlichkeit einer Sprengung sehr hoch war. "Wir werden wahrscheinlich sprengen", so Sprengmeister Mike Schwitzke. Kurz darauf fiel die Entscheidung: Die Bombe wird gesprengt. THW-Kräfte bauten hierfür ein 7x7 Meter großes Floß aus Stroh, das über der Bombe auf dem Wasser in Stellung gebracht werden soll, um die Sprengwirkung zu minimieren.

Ein Sperrradius von 800 Metern wurde eingerichtet, etwa 13.000 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Seniorenheime, Museen, der Landtag, Ministerien und Kindertagesstätten wurden geräumt. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich, auch der Bahnhof wurde gesperrt. Zahlreiche Einsatzkräfte unterstützten bei den Evakuierungsmaßnahmen.

Die Sprengung kann erst durchgeführt werden, wenn die Evakuierung abgeschlossen ist, so dass in der Stadt über den gesamten Tag mit Behinderungen zu rechnen ist.

 


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