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Für und Wider des traditionellen Vatertagsausflugs:
Einige Gastwirte freuen sich wieder auf Gäste - Andere Wirte haben Angst um ihre Sicherheit und müssten bei den Auflagen das kleine Bier für 7 Euro verkaufen – Auch Vätern ist ein Ausflug zu heikel

„Wir dürfen statt der 200 nur 100 Plätze besetzen“ – „Wenn mich im Alkoholrausch einer anspuckt bin ich zwei Wochen raus“ – Auch Polizei hat ein scharfes Auge auf die Ausflügler

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 20. Mai 2020

Ort: Bremen, Hude und Ganderkesee, LK Oldenburg und Delmenhorst, Niedersachsen

 

(et) Das Für und Wider des traditionellen Vatertagsausflugs am Donnerstag erhitzt die Gemüter und spaltet die Wirte. Während sich einige Gastronomen auf die Wiedereröffnung ihrer Biergärten freuen, schrecken die fast buchdicken Auflagen andere Gastronomen soweit ab, dass sie ihren Laden an dem besonderen Tag lieber gleich ganz schließen. Und auch die Polizei hat ein scharfes Auge auf die Ausflügler, die da kommen - oder auch nicht....

Im Steakhaus an der Weser in Bremen soll es gemütlich zugehen. „Wir machen keine Party, es wir ein Bewirten im Restaurant und den Sitzplätzen draußen“, so die Chefin Natalija Cosic. Von den eigentlichen 200 Plätzen dürfen eh nur 100 besetzt werden und Sicherheitspersonal passt auf, dass sich die Menschen nicht hinter dem Haus zusammen finden. „Es ist eine komplett neue Situation, Mundschutz gab es früher nur im Krankenhaus“, so der Koch des Hauses.

Für Gastwirt Gerhard Menkens aus Hoykenkamp bei Delmenhorst ist der ganze Aufwand und das Risiko sich bei den Menschenmassen selbst anzustecken zu groß. Er schließt seinen Laden lieber gleich. „Es war eine schwierige Entscheidung, da das erfahrungsgemäß ein sehr umsatzstarker Tag ist“. Aber die Angst sich selber zu infizieren, wenn zu viel Alkohol im Spiel ist und die Leute sich nicht mehr unter Kontrolle haben, ist einfach zu groß. Außerdem sind die Kosten für die ganzen Auflagen so hoch, dass ein kleines Bier 7 Euro kosten würde. Wem soll man das erklären?

Auch der Vermieter des Gantermobils aus Ganderkesee hat da so seine Bedenken. Von seinen fünf, Sechs-Mann-Fahrrädern, bei denen man(n) zusammen fröhlich in die Pedale treten könnte, hat er bisher nur ein einziges Mal vermieten können und die mussten versichern, dass sie nur aus zwei Haushalten kommen.

Die Väter ansich sind zwar alle etwas traurig um ihren Traditionsausflug, zeigen aber Verständnis für die Maßnahmen. „Wir machen nur zu zweit einen Ausflug, statt mit acht wie sonst“, so ein Vater. Und andere bleiben gleich ganz zu Hause, weil ihnen das Risiko einfach noch zu hoch ist.

Außerdem wird die Polizei verstärkt Präsenz zeigen. „Wir rechnen bei dem schönen Wetter mit vielen Menschen. Bollerwagentouren mit 30 Personen sind aber nicht erlaubt, da werden wir ein Auge drauf haben“, so Lorena Lemke, Pressesprecherin der Polizei Delmenhorst.

Aber wenn sich alle an die Regeln halten, wird der diesjährige Vatertagsausflug lange in Erinnerung bleiben.

 

 


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