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Dienstag, 19. Mai 2020
Esslingen, Baden-Württemberg
News-Nr.: 33066

First Responder nach Corona-Einschränkungen endlich wieder im Einsatz:
Lebenswichtige Helfer mussten mit Beginn der Pandemie Mitte März ihre Arbeit einstellen

Wichtige Helfer waren gerade in ländlichen Regionen erste Helfer, wenn Notarzt und Rettungswagen aus nächst größerem Ort eine weitere Anfahrt hatten

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Datum: Dienstag, 19. Mai 2020

Ort: Esslingen, Baden-Württemberg

 

(et) Das Rettungssystem ist wieder mit voller Kraft im Einsatz: Seit dem letzten Wochenende dürfen die First Responder in Baden-Württemberg endlich wieder arbeiten.

Mitte März mussten die „Ersthelfer“ ihren Dienst aufgrund der Corona-Einschränkungen komplett einstellen, da das Infektionsrisiko nicht abschätzbar war. Die "Helfer vor Ort" sind in vielen Kommunen im Kreis Esslingen ein wichtiger Bestandteil, um in Not geratenen Menschen rasch zu helfen, wenn Notarzt und Rettungswagen in der Nähe nicht sofort verfügbar sind oder erst aus größeren Orten anfahren müssen. Wählt eine in Not geratene Person die internationale Notrufnummer 112, landet dieser Anruf bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Esslingen. Der dortige Disponent alarmiert den Rettungswagen oder auch einen Notarzt dazu. Sind in der betreffenden Gemeinde auch First Responder registriert, werden diese ebenfalls sofort auf den Weg geschickt. In der Regel erreichen diese mit Sondersignal und Blaulicht bereits nach drei bis fünf Minuten den Einsatzort. Doch beim Auftreten der Pandemie wurden diese Helfer zunächst aus dem Einsatzdienst genommen, um eine Ansteckungsgefahr zu minimieren. 

Durch die Corona-Pandemie musste sich der Arbeitsablauf nun jedoch komplett ändern. Keiner der First Responder darf sich einem Patienten nun ungeschützt nähern. Außerdem tragen die Retter bereits auf der Anfahrt Schutzhandschuhe und haben ein zweites Paar plus Schutzmaske in ihrer Pflichtausrüstung. Ebenfalls geändert wurde die Anzahl der Retter, die das Gebäude der in Not geratenen Person betreten dürfen. Nur ein Retter darf sich dem Patienten nähern und muss mindestens zwei Meter Abstand halten. Bei der Begutachtung gibt es drei Fragen, die die weiteren Maßnahmen bestimmen: Hielt sich der Patient in einem Risikogebiet auf? Hatte er Kontakt zu infizierten Personen? Liegen Symptome, wie Husten, Fieber, Geschmacks- und Geruchsausfälle, Durchfall oder ähnliche Grippesymptome vor? Werden alle drei Fragen verneint, darf auch ein zweiter Helfer in das Gebäude. Wird allerdings eine Frage mit „Ja“ beantwortet, informiert der erste Retter umgehend die Leitstelle, damit das Rettungspersonal bereits auf der Anfahrt die nötigen Vorkehrungen treffen kann. Der erste Helfer muss das Gebäude wieder verlassen und mit seinem Kollegen Infektionsschutzkleidung anziehen. Diese besteht aus Anzug oder Kittel, Handschuhe und Schutzbrille. Nur so geschützt dürfen alle Helfer die weitere Erstversorgung vornehmen. Einzige Ausnahme: Wenn der Patient reanimiert werden muss, erfolgt diese lebensrettende Maßnahme sofort. Diese wichtige Erste Hilfe war also für gute acht Wochen aufgrund der Corona-Krise ausgesetzt. Umso mehr freut es die First Responder nun, dass sie ihre Arbeit wieder aufnehmen dürfen; wenn auch mit ein bisschen mehr Aufwand, aber auf alle Fälle besser, als tatenlos zusehen zu müssen, wenn Menschen in Not sind.

 

 


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