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Rentner tanzen gegen Corona-Krise an:
Senioren lassen sich nicht unter kriegen - Musik und Gute Laune gegen Angst und Einsamkeit - Statt Sportstunde in der Halle, Tanz und Bewegung auf Balkon, Terrasse und dem Gelände - Jeder hält viel Sicherheitsabstand

Bewohner freuen sich über die Aktion der Mitarbeiterinnen - Selbst Rollstuhlfahrer nehmen an der Tanz- und Sportstunde zu lauten Rhythmen teil - Alle anderen Freizeitangebote sind ebenso wie Besuche weggefallen

Bildergalerie vorhanden

Datum: Montag, 30. März 2020

Ort: Brandenburg

 

(tf) Wer am Montagvormittag in den "Avila Wohnpark St. Teresa" in Berlin-Tempelhof blickt, der könnte fast meinen, es ist noch Karnevalssaison. Janine und Dagmar streifen nämlich gerade ihrer Kostüme über, setzen rote Pappnasen auf und binden Luftballons an sich fest. Aber nein, das Seniorenheim hat die Uhr am Wochenende nicht falsch umgestellt und damit gleich die Jahreszeiten geändert - sondern Janine und Dagmar tanzen mit den Bewohnern sprichwörtlich gegen die Corona-Krise an.

 

Die Freizeitbeschäftigungen im Seniorenzentrum sind eingestellt, auch Besuch gibt es für die 195 Frauen und Männer, darunter 30 Ehepaare, nicht mehr. Die jüngste Bewohnerin ist 62 Jahre alt, die älteste 94 und sie alle haben das gleiche Problem - die Corona-Krise. Wer jetzt denkt, das können doch keine so einschneidenden Beschränkungen im Altenheim sein, die Menschen bewegen sich doch eh nicht mehr allzuviel, der sollte mal einen Blick auf das Gelände werfen, wenn Janine und Dagmar unterwegs sind. 

 

Auf vielen Balkonen und Terrassen, an vielen geöffneten Fenstern und auch in der Grünanlage selbst ist so viel Stimmung und Partylaune, da könnte sich so manche Teenager-Geburtstagsparty noch eine Scheibe von abschneiden. Natürlich, aufgrund der Hygienehinweise immer mit genügend Abstand, damit ja nichts passiert. Wer rastet der rostet, davon kann hier nicht die Rede sein. Selbst Herbert, der im Rollstuhl sitzt macht mit. Die Bewegung tut gut und ist wichtig, da sind sich alle einig - Mitarbeiter und Bewohner. Viel trägt natürlich auch die gute Laune der Mitarbeiterinnen und die passende Musik bei, da kann fast keiner mehr den Körper, die Füße und Arme ruhig halten. 

 

Aber genau das ist es, was sich Janine und Dagmar wünschen. Abschalten, zusammen was erleben, auch wenn es nur auf die Entfernung ein winken ist, sich körperlich bewegen und einfach die ganzen Sorgen vergessen. In der Zeit, wo alle auf dem Gelände unterwegs sind, ist von Angst vor der Corona-Pandemie nichts zu merken. Einige nehmen sie sogar sozusagen auf die Schippe und trainieren mit Klopapierrollen, die aktuell oftmals ein rares Gut sind. Damit zeigen die Senioren, wir haben viel erlebt, aber auch wir lassen uns jetzt nicht unter kriegen und haben damit so manch einem Jungen ein Schnippchen geschlagen.

 


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