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Umstrittenes Ende einer Zebrajagd an der A20:
Zebras büxen von Zirkusgelände aus - Eines der beiden Tiere läuft auf Autobahn, beschädigt Pkw und Streifenwagen, setzt Flucht fort und wird schließlich erschossen

A20 beidseitig voll gesperrt - Keine Verletzten - Anderes Zebra wird rasch wieder eingefangen - Zirkusmitarbeiter fassungslos an der Einsatzstelle - Augenzeuge: "Das Zebra hat den Polizisten einfach umgerannt" - Tierlehrer des Zirkusses: "Das ist doch nicht rechtens"

Datum: Mittwoch, 02. Oktober 2019, ca. 09:00 Uhr

Ort: A20 bei Tessin, Mecklenburg-Vorpommern 

 

(ah) Diese höchst ungewöhnliche Zebrajagd nahm ein blutiges und umstrittenes Ende: Nachdem in der Nacht zwei Zebras vom Geländes eines Zirkusses in Tessin ausgebrochen waren, konnte eines der Tiere schnell wieder eingefangen werden, während das zweite die Flucht fortsetzte, einiges Chaos anrichtete und schließlich erschossen wurde.

Der gestreifte Ausreißer lief zunächst auf die A20. Polizeikräfte sperrten daraufhin die Autobahn und baten Andreas Kollek, der gerade zufällig vorbeikam, mit seinem Wagen die Sperrung zu erweitern. Das Zebra ließ sich jedoch nicht bändigen, sprang über die Absperrung, beschädigte den Pkw und einen Streifenwagen, riss einen Beamten um und lief auf die Felder neben der Autobahn. "Das Zebra hat den Polizisten einfach umgerannt..Hoffentlich passiert nicht mehr.", so Kollek, der den Vorfall und den Schaden an seinem Pkw mit Humor und Gelassenheit nahm.

Anschließend scheiterten mehrere Versuche, das Zebra einzufangen. Auch die Zirkusmitarbeiter, die inzwischen eingetroffen waren, konnten ihren Schützling nicht unter Kontrolle bekommen und das scheue Tier zog weiter auf den Feldern seine Kreise. Es wurde beschlossen, das Tier mit einem Betäubungsgewehr zu betäuben. Kurz darauf fielen Schüsse - und das Zebra war tot.

Warum die Mitarbeiter des Brandschutzrettungsamtes von der Schusswaffe Gebrauch machten ist noch unklar. Polizeiangaben zufolge gab es die Maßgabe, das Tier zu betäuben, jedoch gibt es im Gefahrfall die Möglichkeit, scharf zu schießen - etwa wenn Personen akut bedroht sind. Ob dies der Fall war, muss nun geklärt werden.

Für Tierlehrer Angelo Madel, der das Zebra betreute, ist der Fall klar: "Das ist doch nicht rechtens, das ist doch keine Gefahr". Ob sich diese Ansicht bewahrheitet, müssen nun die Ermittlungen der Polizei ergeben.

 


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