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Massen-Muschelsterben in Touristenort bleibt weiter rätselhaft:
Tausende Tiere verenden in beliebtem Badesee – Feuerwehr und freiwillige Helfer müssen stinkende Kadaver bergen – Ämter tappen im Dunkeln, da Gewässerproben keine Probleme aufzeigen

Faustgroße Muscheln werden in Radladern zu Container gefahren – Situation in den vergangenen Tagen verschärft

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Datum: Samstag, 3. August 2019, 13:30 Uhr

Ort: Großefehn, Landkreis Aurich, Niedersachsen

 

(fr) Normalerweise ist der Strand des Timmeler Meers gut besucht. Besonders in den jetzigen Sommerferien reisen viele Touristen in den Badeort, um sich abzukühlen. Doch in diesen Tagen ist das Ufer förmlich verwaist. Der Grund dafür steigt dem neugierigen Besucher sofort in die Nase. Ein bestialischer Gestank macht sich am Wasser breit und zieht durch die Kanäle sogar in die Wohngebiete. Auf dem Wasser treiben dutzende Muschelgehäuse. Die Tiere selbst befinden sich oftmals außerhalb und sind tot.

Vor circa zehn Tagen wurde das Phänomen erstmalig beobachtet und seitdem hat es sich immer mehr verschärft. In einer konzentrierten Säuberungsaktion rückten am Samstag rund 90 Helfer, vom Anwohner bis zum Vereinsmitglied bis zur Feuerwehr, an, um den touristischen Straßen zu reinigen. Tausende Muscheln fischten sie dabei aus dem Wasser und sammelten sie per Radlader im bereitstehenden Lkw-Container. Die genaue Menge ist noch nicht abschätzbar, dürfte aber schätzungsweise mehrere hundert Kilogramm betragen.

Die Behörden tappen derweil noch im Dunkeln. Sowohl das Gesundheitsamt, noch das Veterinäramt haben eine Ursache bislang ausmachen können. Der Sauerstoffgehalt im Wasser sei gut, auch ein Blaualgenwuchs konnte nicht festgestellt werden. Andere Tiere und Pflanzen leben wie sonst problemlos im Badesee. Weitere Untersuchungen sollen nun hoffentlich Klarheit und Hinweise auf die Ursache bringen. 

 

Update, 6. August: Auch die Landwirtschaft kann nun als Verursacher ausgeschlossen werden. Entsprechende Tests ergaben, dass keine Fäkalien oder ähnliche Stoffe ins Wasser geleitet wurden. Die Gemeinde will nun mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz über das weitere Vorgehen beraten. Ein möglicher nächster Schritt wäre offenbar, die Muscheln bei der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersuchen zu lassen.

 


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