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Hitzeschlacht im Havelland: Enormer zeitaufwändiger Großbrand bringt Feuerwehren an die Belastungsgrenze
Zwei große Lagerhallen mit etwa 5000 Strohballen, vier ehemalige Ställe und weitere kleinere Gebäude auf landwirtschaftlichem Hof in Brand - Drei Wohnhäuser müssen geräumt werden - Mehrere Einsatzkräfte bei Temperaturen von über 35 Grad kollabiert - Miserable Löschwasserversorgung erschwert die Arbeiten

Dichter Rauch dringt aus den Gebäuden - Feuerwehr wird den gesamten Mittwoch durchlöschen - Flammen brechen an mehreren Stellen gleichzeitig aus - Drohnenaufnahmen zeigen ganzes Ausmaß

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Datum: Dienstag, 23. Juli 2019, seit 13:30 Uhr

Ort: Nauen, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(ah/fr) Die Feuerwehr in Nauen ist seit dem spätem Mittag in einem Großeinsatz. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gerieten mehrere Gebäude zeitgleich in Brand. Die Polizei hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei große Lagerhallen, vier alte Ställe sowie eine große Strohmiete standen bereits beim Eintreffen der Kräfte in Flammen. Ein massiver Funkenflug sorgte für Grasbrände, welche auf drei Wohnhäuser drohten überzugreifen, weshalb diese umgehend geräumt wurden. "Die ehemaligen Scheunen sind in einer Flammenflut gewesen. Durch das Feuer sind die Asbest-Platten durch die Luft geflogen", berichtet Anwohner Jürgen Müller. Er und seine Frau können nur fassungslos zuschauen, wie das Feuer immer größer wird. Die Einsatzkräfte lösten Großalarm aus, um die Flammen irgendwie in den Griff zu bekommen. Doch die allein über 5.000 Strohballen boten dem Brand genug Nahrung. Hinzu kam die Problematik, dass nahezu kein Löschwasser verfügbar war. So sei das Hydrantennetzwerk zu schwach gewesen, mehrere Brunnen waren aus ungeklärter Ursache abgebaut worden. Darum musste man sich mit Gülle- und Tankwagen aushelfen, welche entsprechende Becken befüllten, von wo die Kameraden das Wasser nahmen.

Doch auch die hochsommerlichen Temperaturen wurden problematisch: "Wir haben eine extreme Hitze. Wir haben Hitze von oben, von vorne und können die Kameraden ständig auswechseln", bringt es Einsatzleiter Jörg Meyer auf den Punkt. "Ich stehe hier und schwitze. Und das ist kein Angstschweiß." Mehrere seiner Kameraden seien erschöpft kollabiert, mindestens drei mussten vom Rettungsdienst betreut werden. Auch deshalb wurde frühzeitig nicht nur dafür gesorgt, dass genug Getränke verfügbar waren, sondern auch, dass weitere Feuerwehren nachrückten, um die Kameraden auszutauschen. Voraussichtlich den ganzen Mittwoch werden die Helfer im Einsatz sein, um die Flammen, die auf einer Fläche von 3.000 Quadratmeter lodern, abzulöschen. Und das weiterhin bei mehr als schweißtreibenden Temperaturen.

 


Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

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