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Große Scheune in Vollbrand:
Landwirt hilft mit 20.000 Liter Wasser aus Gülleanhänger

Polizei muss aufgrund der starken Rauchentwicklung Warnmeldung für nahe A 8 heraus geben

Bildergalerie vorhanden

Datum: Donnerstag, 27. Juni 2019, 20:00 Uhr

Ort: Dornstadt, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg

 

(et) Gegen 20 Uhr bemerkten Passanten am Donnerstagabend den Großbrand einer Feldscheune bei Dornstadt im Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg. Die Rauchwolke war so stark, dass die Polizei eine Warnmeldung für die wenige Hundert Meter entfernte Autobahn 8 heraus geben musste.. Über zehn Kilometer weit war die Rauchwolke zu sehen. Rund 80 Feuerwehrleute aus Dornstadt und Ulm kämpften mit viel Mühe rund drei Stunden gegen die Flammen. In der Scheune lagerte viel Holz, dass dem Feuer viel Nahrung bot. Außerhalb des Ortes gab es jedoch keine Wasserversorgung, daher mussten vier Feuerwehrfahrzeuge im Pendelverkehr das Löschwasser zur Einsatzstelle bringen. Knapp 30 Feuerwehrleute mussten mit Atemschutzflaschen direkt am Feuer kämpfen und verhindern, dass eine nahe Baumgruppe in Flammen aufging. Bereits nach nicht einmal einer Stunde stürzte das Gebäude in Holzständerbauweise ein. Nun bedeckte das Metalldach die Brandtrümmer und erschwerten die Löscharbeiten zusätzlich. Mit Äxten wurden die Blechtafeln aus dem Feuer gezogen, damit besser gelöscht werden konnte.

Die Solidarität unter den örtlichen Landwirte war entscheidend für den Löscherfolg. Ein Landwirt bemerkte während seiner Feldarbeiten den Brand und kam an die Einsatzstelle, um frisch gemähtes Heu vom brennenden Gebäude wegzuschaffen und raubte damit dem Feuer Nahrung. Danach schlug er der Feuerwehr vor, dass er sein Güllefass holt, um zusätzlich Wasser an die Einsatzstelle zu bringen. Was er dann wirklich brachte, lies zahlreiche Feuerwehrleute staunen. Er hatte an seinen großen Traktor ein Vakuumfass angehängt mit 20 000 Liter Wasser. Im Gespräch verriet er, wo er diese große Wassermenge so schnell herbrachte. Auf dem eigenen Bauernhof hat er das Wasser aus seinem Regenwassersammelbehälter herausgepumpt. Am Vakuumfass ist ein ferngesteuerter Ausleger montiert, mit dem normalerweise die Gülle in Lagertanks gepumpt wird. Mit diesem Arm konnte er effektiv löschen. Auch ein weiterer Landwirt brachte ein 15 000 Liter großes Wasserfass zum löschen. Komplettiert wurde die landwirtschaftliche Nachbarschaftshilfe durch einen Radlader, mit dem die Gebäudereste zum besseren Ablöschen auseinander gezogen wurden. Nach gut drei Stunden konnte der Großteil der Feuerwehrleute den Einsatz beenden. Die Polizei versucht die Brandursache zu ermitteln. 

 

 

 


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