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Mittwoch, 25. März 2015, 15:00 Uhr
Bilshausen, Landkreis Göttingen, Niedersachsen
News-Nr.: 20333

Das stinkt zum Himmel:
Tausende Liter Gärsubstrat nach Bruch von Rohrleitung ausgetreten – Feuerwehrleute müssen sich in Strahl von stinkender Brühe stellen, um Leckage zu schließen

Gärsubstrat wird in entsprechendem Havariebecken aufgefangen, wodurch Umweltkatastrophe verhindert wird

Bildergalerie vorhanden

Datum: Mittwoch, 25. März 2015, 15:00 Uhr

Ort: Bilshausen, Landkreis Göttingen, Niedersachsen

 

(ch) Es gibt so Einsätze, da denkst du dir als Feuerwehrmann: „Das musste jetzt echt nicht sein.“ – Mit Sicherheit in genau solch eine Kategorie Einsatz gefallen sein, dürfte der Alarm für die Feuerwehren in Bilshausen am Mittwochnachmittag. Auf dem Gelände einer Biogasanlage war an einem 200.000 Liter Gärsubstrat fassenden Fermenter ein Flansch gebrochen. Unter hohem Druck suchte sich das übel riechende Gemisch seinen Weg nach draußen und verteilte sich über seinem Gelände. Mehrere tausend Liter traten so aus und flossen in ein speziell für solche Zwecke geschaffenes Havariebecken. Die Feuerwehr hatte die unangenehme Aufgabe, die Lecke zu schließen. Vier Kameraden traten deshalb dem braunen Strahl in Schutzanzügen entgegen und verstopften das Loch mit mehreren Keilen. Ihre Kollegen sicherten sie dabei ab und stellten den Brandschutz sicher, da zeitweise auf dem Gelände Explosionsgefahr herrschte. Nach gut drei Stunden war der Einsatz schließlich abgearbeitet. Das Umweltamt des Landkreises kam vor Ort und kontrollierte, ob von der Brühe irgendeine Gefahr für die Umwelt noch ausgehen könnte, was jedoch nicht der Fall war. Wieso es zu dem Bruch der Rohrleitung kam, ist noch unklar. Die Anlage wurde heruntergefahren.

 

Die NonstopNews-Bilder (Tag) und der O-Ton:

  • Blick auf das Gelände
  • Feuerwehrleute bereiten sich auf ihren Einsatz vor
  • Verschlammte Einsatzkräfte in Spezialanzügen
  • Blick auf Fermenter
  • Feuerwehrleute dekontaminieren Kameraden
  • Mit Gärsubstrat gefülltes Auffangbecken
  • Braune Masse sprudelt aus Leckage und fließt in Havariebecken
  • O-Ton Claus Bode, Gemeindebrandmeister: Wurden zur Havarie in der Biogasanlage alarmiert...haben festgestellt, dass ein Flansch an einem Fermenter gebrochen war und entsprechendes Gärmittelsubstrat ausgelaufen ist...unsere erste Aufgabe war es, den Brandschutz und Explosionsschutz sicherzustellen...hatten große Probleme, die Leckage zu schließen...wie man sich vorstellen kann, sind die äußeren Umstände bei so einem Einsatz nicht schön, aber wir haben es dann doch noch geschafft...es ist Gärmittel ins Havariebecken gelaufen, das jetzt regelmäßig kontrolliert und der Betreiber ist jetzt aufgefordert, das Becken zu leeren und die Leckage fachmännisch zu schließen...das Havariebecken hat die auslaufenden Mengen aufgenommen, sodass keine akute Gefahr für die Umwelt vorhanden war...

 

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