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Katastrophale Rettungsgassenbildung:
Rettungswagen steckt über 10 Minuten in Rettungsgasse auf der A10 fest - Rettungskräfte müssen aussteigen und schreien blockiernde LKW-Fahrer regelrecht an (on tape) - Einsatzkräfte brauchen über 30 Minuten, um Unfallort zu erreichen

Lastwagen versperren alle drei Spuren - Rettungsdienst steckt über zehn Minuten hoffnungslos fest - Sanitäter eilen schreiend und wütend zu Fuß durch Rettungsgasse, um Platz zu schaffen

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Datum: Dienstag, 30. Januar 2018, 17:30 Uhr

Ort: A10 zw. Autobahndreieck Werder und Abfahrt Glindow, Werder (Havel), Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg

 

(jl) Unfassbare Szenen spielten sich am Abend auf der A10 bei Potsdam ab: Rettungsanitäter mussten sich zu Fuß und wütend schreiend den Weg durch eine katstrophale Rettungsgasse frei kämpfen...

Nach einem Unfall auf der A10 zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Abfahrt Glindow war dringende Hilfe erforderlich, nach der Karambolage zwischen mehreren Autos und einem LKW waren drei Personen schwer verletzt. Doch die zwingend notwendige Rettungsgasse war immer wieder komplett blockiert: Etliche Verkehrsteilnehmer, darunter vorrangig LKW-Fahrer, versperrten die Durchfahrt. In einem Bereich standen Lastwagen auf allen drei Fahrspuren - ein Durchkommen war hoffnungslos blockiert. Ein Rettungswagen, der mit Blaulicht und Alarm eilig zu den Unfallopfern gelangen wollte, steckte ganze zehn Minuten fest. Die Rettungssanitäter mussten aussteigen und sich lautstark bei den Fahrern bemerkbar machen, um überhaupt weiter voranzukommen. Auch Lautsprecherrdurchsagen der Rettungswagenbesatzung brachten wenig Erfolg. 

Weil die Lastwagen dreispurig und sogar auf der äußersten Überholspur standen, gab es keine Chance ausreichend zu rangieren, um Platz zu schaffen. Ein Sanitäter versuchte ein LKW-Fahrer regelrecht wutschnaubend in seinem Laster auf das Chaos hinzuweisen, aber der hatte sich im LKW eingeschlossen und reagierte einfach nicht. Erst als weiter vorne Autos zum Aufrücken bewegt werden konnte, war hinten wieder Platz, um zur Seite zu fahren. Aufgrund dieser Problematik wurden kürzlich erst härtere Strafen gesetzlich geregelt. Vielen ist immer noch nicht klar, dass eine Rettungsgasse schon bei Staubildung einzurichten ist. Wie der aktuelle Fall zeigt, ist ein späteres Rangieren oft nicht möglich und kostet dann wertvolle Zeit. Im aktuellen Fall brauchte der Rettungswagen über 30 Minuten, um den Unfallort zu erreichen. Auch die Polizei und der Abschleppdienst hatten erhebliche Probleme bei der Anfahrt.

Leider, so Gunter Feuerherdt, sei das kein Einzelfall. Der dienstleitende Rettungsanitäter bekundet vollstes Verständnis für seine Kollegen und deren Wut. Diese, sagt Feuerherdt, hatten keine andere Wahl, nachdem weder auf Blaulicht und Martinshorn, noch auf Lautsprecherdurchsagen reagiert worden ist, als auszusteigenn und die betroffenen Fahrer anzuweisen, um die Rettungsgasse wieder herzustellen. Denn nicht nur für die Rettungskräfte, sondern auch für Feuerwehr und Polizei gab es kein Durchkommen.


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