Stand: 21.07.10, 02:23 Uhr
Datum: Dienstag, 20. Juli 2010, ca. 20:00 Uhr
(et) In den Ricklinger Kiesteichen bei Hannover ist am späten Dienstagabend ein Mann bei einem Badeunfall ums Leben gekommen.
Passanten fiel gegen 20 Uhr auf, dass am „Dreiecksteich“ ein Badehandtuch, Schuhe, ein Fahrrad und ein Buch schon sehr lange unbenutzt am Ufer lagen und sich auch keine Person in der Nähe bemerkbar machte, dem sie Sachen gehören könnten und alarmierten die Polizei. Nachdem die eingetroffenen Beamten auch keine dazugehörige Person finden konnten, verständigten sie die Feuerwehr.
Für den nächtlichen Großeinsatz wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Mehrere Taucher und Feuerwehrboote durchsuchten den Teich an unterschiedlichen Stellen. Einsatzkräfte suchten die Uferböschung ab, ein Polizeihubschrauber kreiste mit einer Wärmebildkamera über dem Teich und eine Drehleiter leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus. Nach zirka zwei Stunden fanden Taucher die vermisste Person in rund 15 Meter Tiefe und drei Meter vom Ufer am Grund des Teiches. Der 42-Jährige konnte jedoch nur noch tot geborgen werden. Die Hintergründe des Unfalls sind noch unklar. Die Feuerwehr geht jedoch von einem Badeunfall aus und warnt in diesem Zusammenhang davor überhitzt in kalte Gewässer zu gehen.
Die NonstopNews-Bilder und der O-Ton:
- Totale der Einsatzstelle
- Feuerwehr trifft ein
- Polizeihubschrauber kreist über Teich
- Taucher machen sich fertig
- Taucher gehen ins Wasser und gehen unter Wasser
- Drehleiter leuchtet Einsatzstelle aus
- Diverse Kleidungsstücke am Ufer
- Polizistin kontrolliert Kleidungsstücke mit Taschenlampe
- Feuerwehrboot auf dem Wasser
- Person wird hinter Decken aus Teich geborgen
- Abgedeckte Leiche am Ufer
- Polizei im Gespräch mit Feuerwehr, Schaulustige
- O-Ton Jan Feichtenschläger, Feuerwehr Hannover: …zum Einsatz…wenn Leute überhitzt ins Wasser gehen, ist das gefährlich und dauert nicht lange bis sie untergehen…
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