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baden_wuerttemberg
Donnerstag, 5. Februar 2009, ca.18.00 Uhr
News-Nr.: 8456

Zwei Polizisten und ein Lkw-Fahrer nach Gefahrgutunfall in Klinik eingeliefert:
Verlorene Kiste mit Natriumazid-Ampullen von PKW überrollt – Feuerwehr löst Großalarm aus

Kiste mit gefährlichem Inhalt lag auf der Straße und wurde von Opel überrollt – Gefährliches Natriumazid trat aus – Polizeibeamte und helfender LKW-Fahrer in Klinik eingeliefert – Zunächst Explosionsgefahr vermutet – Zum Glück nur geringprozentige Lösung in Ampullen – Verkehrschaos in Tübingen

Datum: Donnerstag, 5. Februar 2009, ca.18.00 Uhr

Ort: Tübingen, Baden-Württemberg
 

(gs) Ungewöhnlicher Gefahrguteinsatz am Abend in Tübingen: Ein LKW-Fahrer hatte auf einer Hauptverkehrsstraße eine größere Kiste gesehen und wollte diese wegräumen. Im selben Augenblick fuhr eine Frau mit einem Opel Corsa über die Kiste und der Inhalt, kleine Plastikampullen, verteilte sich auf der Straße. Sie wurden beim Überfahren beschädigt. Der LKW-Fahrer sammelte den Rest der beschädigten Kiste zur Seite und informierte die Polizei. Als bekannt wurde, dass die Ampullen mit „Natriumazid“ beschriftet waren, ließ die Polizei die Auffindestelle sofort großräumig absperren, da die Beamten zunächst von einem explosiven und giftigen Stoff ausgehen mussten. Der Berufsverkehr wurde deshalb weiträumig umgeleitet, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot und Spezialkräften an. Feuerwehrleute in Chemikalien-Schutzanzügen sammelten rund 30 Ampullen, von denen der größte Teil beschädigt war, ein. Eine Notärztin und mehrere Kräfte des DRK waren ebenfalls vor Ort. Zwei Polizeibeamte und der LKW-Fahrer, der die Kiste weggeräumt hatte, wurden vorsichtshalber zur Untersuchung in die Klinik verbracht.

Zur Analyse der ausgelaufen Substanz wurden Spezialisten eines örtlichen Instituts hinzugezogen. Diese stellten dann fest, dass die Plastikampullen zum Glück nur eine acht-bis neunprozentige Natriumazid-Lösung enthielten, die laut Auskunft der Fachleute nicht wie zunächst vermutet explosiv und giftig, sondern höchstens als „reizend“ zu bewerten ist. Die Herkunft der Kiste und die Identität der Fahrerin, die über diese fuhr, ist noch unbekannt.

 
Die NonstopNews-Bilder:
 

- Straßensperrungen der Polizei, Großaufgebot Feuerwehr vor Ort, Gefahrgutzug

- Einsatzkräfte rüsten sich mit Vollschutzanzügen aus

- Kräfte unter Vollschutz bergen Plastikflaschen in blaue Tonnen

- Kräfte unter Vollschutz bringen blaue Tonnen in Sicherheit

- Vollschutzanzüge werden abgelegt, Einsatzkräfte besprechen sich

- Anwohner im Gespräch mit Polizei, Einsatzkräfte holen Gerätschaften aus Spezialfahrzeugen

- Schnittbilder
 

Aufgrund der weiträumigen Absperrungen handelt es sich bei den Bildern der Bergungsarbeiten teilweise um Nightshotaufnahmen.

Auf Anfrage bemühen wir uns noch um einen O-Ton zum Thema.

 

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