Spektakuläre Munitionssprengungen:
Etwa vier Tonnen Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg werden in Waldgebiet zwischen Potsdam und Berlin gesprengt - Rund 850 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen
Alle Sprengungen verlaufen weitgehend nach Plan, lediglich bei einer Sprengung muss ein Ersatzfunkempfänger genutzt werden - Explosionen weithin zu spüren und zu hören - Gewaltige Krater entstanden - Drohnenbilder zeigen, wie die Staub- und Erdmassen in die Luft geschleudert werden
Datum: Mittwoch, 30. September 2026, ca. 12:00 Uhr
Ort: Potsdam, Brandenburg
(ah) Spektakuläre Munitionssprengungen am Mittwochmittag in einem Waldgebiet in Groß Glienicke zwischen Potsdam und Berlin: Rund vier Tonnen Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg, die dort entdeckt worden waren, mussten vor Ort gesprengt werden. Ein Abtransport der Fundstück war aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Rund 850 Menschen in den angrenzenden Berliner und Potsdamer Stadtteilen mussten während der Maßnahmen vorsorglich ihre Wohnungen verlassen.
Da die Zerstörung der Fundstücke mit nur einer Sprengung zu starke Erschütterungen ausgelöst und somit auch Schäden noch in größerer Entfernung ermöglicht hätte, wurden insgesamt vier Sprengungen durchgeführt, die gewaltige Krater entstehen ließen und große Staub- und Erdmassen weit über die Baumwipfel in die Höhe schleuderten.
Die Sprengungen verliefen weitgehend nach Plan, lediglich bei einem Sprengversuch gab es Probleme mit einem Funkempfänger, sodass ein bereits bereitgestelltes Ersatzgerät verwendet werden musste und die Sprengung letztlich etwas verspätet, aber ohne Probleme ausgelöst wurde. Alle Anwohner konnten inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren. Im weiteren Verlauf sollen noch Nachsuchen stattfinden und die Krater zugeschoben werden.
Wichtiger Hinweis: Die Anforderung von Video- und Bildmaterial ist Redaktionen von Fernsehanstalten und Printmedien vorbehalten. Auf Anfrage können am jeweiligen Geschehen beteiligte Einsatzkräfte, die bei uns registriert sind, TV-Material zu internen, nichtöffentlichen Zwecken anfordern. Die Entscheidung über diese außerredaktionelle Bereitstellung obliegt der Berücksichtigung des Schutzes von Persönlichkeitsrechten der Betroffenen im jeweiligen Fall. Wir bitten um Verständnis.
