Erneut tödlicher Unfall auf berüchtigter A1 bei Bremen:
Heftiger Unfall am Stauende - Pkw bohrt sich unter Lastwagen-Auflieger - 32-Jähriger stirbt eingeklemmt in den Trümmern - Großbaustelle an der Weserbrücke fordert weiteres Todesopfer
Gefährlichste Baustelle Deutschlands? Fehlende Standstreifen und verengte Fahrspuren werden erneut zur Todesfalle
Datum: Dienstag, 22. September 2026, 17:15 Uhr
Ort: A1 zwischen AD Stuhr und AS Brinkum, Landkreis Diepholz, Niedersachsen
(jb) Auf der unfallträchtigen Großbaustelle der Autobahn 1 bei Bremen hat sich am späten Dienstagnachmittag erneut ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Am Nachmittag fuhr zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Brinkum ein Pkw am Stauende ungebremst auf einen stehenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw massiv deformiert und unter den Auflieger geschoben. Der im Fahrzeug eingeklemmte 32 Jahre alte Fahrer erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Rettungskräfte und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an; der betroffene Autobahnabschnitt in Richtung Hamburg musste stundenlang voll gesperrt werden, was im abendlichen Berufsverkehr zu kilometerlangen Rückstaus führte.
Der Streckenabschnitt rund um den Neubau der Weserbrücke gilt derzeit als einer der gefährlichsten Baustellenbereiche Deutschlands: Verengte Fahrstreifen und fehlende Standstreifen bieten kaum Ausweichmöglichkeiten. Bereits knapp 300 Unfälle wurden hier im laufenden Jahr registriert; mit dem jüngsten Unglück forderte die Baustelle innerhalb von sechs Monaten bereits vier Menschenleben (siehe News-Nr. 49720). Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
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