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Sonntag, 30. August 2026, 02:30 Uhr
Aarau, Kanton Aargau, Schweiz
News-Nr.: 49729

Schüsse auf feiernde Menschenmenge in der Schweiz
1 Toter und 5 Schwerverletzte nach nächtlicher Schießerei auf Techno-Festival "Aarau Rave VOL. 7" - Panik unter den rund 3.500 Zuschauern auf Aarauer Pferderennbahn - Großfahndung nach offenbar mehreren Tätern läuft

Menschen warfen sich zu Boden oder suchten unter anderem im Bereich des DJ-Pults Schutz - Hintergründe sowie genaue Zahl der Verletzten noch unklar - Polizei und Rettungskräfte im Großeinsatz

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Datum: Sonntag, 30. August 2026, 02:30 Uhr

Ort: Aarau, Kanton Aargau, Schweiz

 

(sg) Bei Schüssen im Umfeld einer Rave-Veranstaltung im Schweizer Kanton Aargau ist in der Nacht zum Sonntag ein Mensch getötet worden. Fünf weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen. Polizei und Rettungskräfte rückten zu einem Großeinsatz aus.

Das Ereignis wurde der Kantonspolizei Aargau kurz nach 2.30 Uhr gemeldet. Schauplatz ist die Pferderennbahn im Aarauer Schachen, auf der am Samstag der „Aarau Rave Vol. 7“ stattgefunden hatte. Die Veranstaltung war für bis zu 3.500 Besucher beworben worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere Schüsse im Bereich einer größeren Personengruppe abgegeben. Augenzeugen berichteten von mehreren kurz hintereinander fallenden Schüssen und panikartigen Szenen. Besucher warfen sich zu Boden oder suchten unter anderem im Bereich des DJ-Pults Schutz.

Die Kantonspolizei rückte mit einem Großaufgebot an. Neben Polizei und Feuerwehr waren mehrere Rettungsdienste sowie das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement des Kantons Aargau im Einsatz. Die Feuerwehr sperrte das Gebiet rund um die Pferderennbahn weiträumig ab.

Die Lage war am Sonntagmorgen weiterhin angespannt. Die Polizei befand sich nach eigenen Angaben im Fahndungsmodus und forderte die Bevölkerung ausdrücklich dazu auf, dem Gebiet fernzubleiben. Ob ein oder mehrere Tatverdächtige gesucht werden und ob bereits Personen festgenommen wurden, war zunächst nicht bekannt.

Über dem Großraum Aarau war zudem ein Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee im Einsatz. Welche konkrete Aufgabe die Militärmaschine im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz übernahm, blieb zunächst unklar.

Zu den Hintergründen, dem genauen Ablauf und einem möglichen Motiv lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Personen, die während des Vorfalls Foto- oder Videoaufnahmen angefertigt haben, werden gebeten, das Material der Polizei zur Verfügung zu stellen.


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