Gezielte Attacke auf Mobilfunknetz:
Techniker entdecken vorsätzliche Manipulation an Mobilfunkmast nach technischem Ausfall – Unbekannte Täter beschädigen zentrales Bauteil und reißen Kabel gewaltsam aus Sendeeinheit – Erheblicher Sachschaden – Netzstörungen und Ausfälle für Mobilfunkkunden in der Region drohen bis mindestens Mitte nächster Woche anzudauern – Polizei rückt mit Großaufgebot an – Kriminaltechnik und Spurensicherung sichern mit Unterstützung von Bereitschaftspolizei und Drehleiter der Feuerwehr Spuren am Tatort
Hintergründe und Täter völlig unklar
Datum: Freitag, 28. August 2026
Ort: Zell unter Aichelberg, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
(jb) Nach einem mutmaßlichen Sabotageakt an einem Mobilfunkmast in Zell unter Aichelberg ermittelt die Kriminalpolizei wegen schwerer Sachbeschädigung. Techniker des Netzbetreibers Telekom hatten am Freitagmorgen bei der Überprüfung eines technischen Ausfalls festgestellt, dass die Sendeanlage vorsätzlich manipuliert worden war. Unbekannte Täter hatten nach ersten Erkenntnissen ein zentrales Bauteil des Masts beschädigt und mehrere Kabel gewaltsam aus einer Sendeeinheit herausgerissen. Der entstandene Sachschaden ist erheblich. Nach Angaben von Technikern vor Ort kann es für Mobilfunkkunden in der Region noch bis mindestens Mitte der kommenden Woche zu spürbaren Netzstörungen und Ausfällen kommen; wann die Reparaturarbeiten vollständig abgeschlossen sind, ist derzeit noch unklar. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Spezialisten der Kriminaltechnik und Spurensicherung sicherten unter Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei sowie den Feuerwehren Zell und Weilheim – die mit einer Drehleiter anrückte – DNA-Spuren und Fingerabdrücke am Tatort. Hintergründe und Motiv der Tat sind noch völlig unklar, Hinweise auf mögliche Tatverdächtige liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.
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