Keine Evakuierung in Monschau:
Verheerender Wald- und Moorbrand tobt im belgischen Hohen Venn – Flammenfront steht rund drei Kilometer vor der deutschen Grenze – Bislang keine Evakuierung in Monschau geplant – Günstiger Gegenwind bremst Feuerwalze auf 60 bis 80 Meter Vorrücken ein – Feuerwehr löst Stadtalarm für Monschau aus und richtet Pufferzone ein – Freiflächen an der Grenze vorsorglich bewässert und Schlauchleitungen verlegt – Retter kontrollieren fünf markante Punkte auf belgischer Seite – Anwohner grenznaher Gebiete vorsorglich über Notfall-Szenarien informiert
Polizei in Bereitschaft – Keine unmittelbare Gefahr für Stadtgebiet und historische Altstadt
Datum: Sonntag, 16. August 2026, 06:00 Uhr
Ort: Monschau, Nordrhein-Westfalen
(jb) Angesichts des verheerenden Wald- und Moorbrandes im belgischen Hohen Venn bereitet sich die Stadt Monschau an der Grenze vorsorglich auf mögliche Schutzmaßnahmen vor. Entgegen anderer Berichte ist eine Evakuierung derzeit jedoch nicht geplant. Wie der Einsatzleiter und Leiter der Feuerwehr Monschau, Philipp Krüger, mitteilte, befindet sich die Feuerfront aktuell rund drei Kilometer vor der deutsch-belgischen Grenze. Durch günstigen Gegenwind bewegten sich die Flammen zuletzt nur minimal um etwa 60 bis 80 Meter auf das deutsche Hoheitsgebiet zu. Die Lage wird vor Ort als statisch und unter Kontrolle beschrieben. Dennoch hat die Feuerwehr für das gesamte Stadtgebiet Stadtalarm ausgelöst und eine Pufferzone eingerichtet. Dabei wurden Freiflächen im Grenzbereich vorsorglich bewässert und Schlauchleitungen an neuralgischen Punkten bereitgelegt. Einsatzkräfte führen regelmäßige Kontrollfahrten zu fünf markanten Punkten auf belgischer Seite durch, um einzelne Feuerzungen zu beobachten. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der Polizei wurden Anwohner in grenznahen Gebieten vorsorglich informiert, sich auf ein mögliches Szenario vorzubereiten. Die Polizei steht auf Abruf bereit. Eine unmittelbare Gefahr für das Stadtgebiet oder die historische Monschauer Altstadt besteht nach Angaben der Einsatzleitung derzeit nicht.
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