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Dienstag, 04. August 2026, 01:00 Uhr
Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
News-Nr.: 49563

Heißeste Nacht des Jahres:
Tropennacht mit unfassbaren 28,1 Grad im Südwesten bringt die bislang heißeste Nacht des Jahres (on Tape) - Deutschland glüht rund um die Uhr, am heutigen Dienstag folgt dann der wärmste Tag der Woche - extreme Schwüle sorgt gerade bei älteren Menschen für gesundheitliche Probleme - Rettungsdienste auch in der Nacht pausenlos im Dauereinsatz

An erholsamen Schlaf ist nicht zu denken - auch Hitzegewitter bringen kaum Abkühlung - anhaltende Trockenheit macht auch der Natur zu schaffen

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Datum: Dienstag, 04. August 2026, 01:00 Uhr

Ort: Bruchsal, Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg

 

(jb) Schlaflos durch die heißeste Nacht des Jahres: Die Hitze hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Besonders am Oberrhein in Baden-Württemberg war die Nacht auf Dienstag extrem warm.

In Bruchsal im Landkreis Karlsruhe wurden gegen 1 Uhr nachts noch unfassbare 28 Grad im Freien gemessen - es ist somit die heißeste Nacht des bisherigen Jahres. Dazu kam eine enorme Schwüle.

Von einer Tropennacht sprechen Meteorologen, wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad fallen. Solche Nächte gab es in diesem Sommer bereits mehrfach. Doch die Kombination aus Hitze und Schwüle machte diese Nacht besonders belastend.

Viele Menschen konnten kaum schlafen - gerade ältere Menschen haben hier gesundheitlich zu kämpfen. So waren auch die Rettungsdienste im Landkreis Karlsruhe in der Nacht immer wieder zu Notfalleinsätzen in der Region unterwegs. Und am Dienstag geht es direkt weiter. Der heißeste Tag der Woche steht bevor. Vor allem im Westen Deutschlands können im Tagesverlauf Temperaturen von bis zu 39 Grad erreicht werden.

Gleichzeitig kracht es regional bereits ordentlich. Schwere Gewitter haben in einigen Regionen für Starkregen, Sturmböen und Blitze gesorgt. Doch die Gewitter bringen keine nachhaltige Entspannung. Die Trockenheit bleibt ein großes Problem. Felder sind ausgetrocknet, Böden vielerorts knochentrocken. Auch Flüsse und Seen führen teilweise so wenig Wasser wie seit Jahren nicht mehr. Die Natur leidet unter der anhaltenden Hitze. Und für die Menschen heißt es weiter: schwitzen statt schlafen.

 


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