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Freitag, 31. Juli 2026, 21:00 Uhr
Wust-Fischbeck, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
News-Nr.: 49544

Blitz-Inferno und Hagel – Schweres Unwetter in der Altmark
Sommerliches Unwetter in Wust-Fischbeck – Sturmböen entwurzeln Bäume – 40 Blitze pro Minute und 2cm dicke Hagelkörner sorgen für Schäden – Landstraßen nur vorsichtig passierbar

Feuerwehren im Einsatz – Mit Radladern gegen die Verwüstung

Bildergalerie vorhanden

Datum: Freitag, 31. Juli 2026, 21:00 Uhr

Ort: Wust-Fischbeck, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

 

(th) Ein extrem heftiges Unwetter hat am Freitagabend eine Spur der Verwüstung durch den Landkreis Stendal gezogen. Besonders betroffen war die Gemeinde Wust-Fischbeck. Gegen 21 Uhr sorgten Orkanböen, Starkregen und Hagel für Dutzende Feuerwehreinsätze. Bäume stürzten wie Streichhölzer um und blockierten wichtige Verkehrsadern. Die Feuerwehrleute Stunden, um die Folgen des Unwetters zu beseitigen. 
 

Der Himmel über der Altmark verdunkelte sich bedrohlich. Dann brach das Inferno los. Ein Blitzgewitter mit bis zu 40 Entladungen pro Minute zuckte am Himmel. Dazu prasselte ein Teppich aus Hagelkörnern nieder. Die Körner erreichten eine Größe von bis zu zwei Zentimetern. Starke Sturmböen peitschten den Regen durch die Straßen und rissen Blätter von den Bäumen. 

Für Autofahrer wurde die Situation gefährlich. Eine Fahrt über die Landstraßen glich einem Hindernislauf. Immer wieder krachten Äste und ganze Baumkronen auf die Fahrbahn. Die Straßen waren mit einer dicken Schicht aus nassem Blättern bedeckt. Diese verwandelte den Asphalt in eine gefährliche Rutschpartie. An einigen Stellen gab es kein Weiterkommen mehr. 
 
Mit Kettensägen und schwerem Gerät rückten die Einsatzkräfte aus. Sie kämpften sich von Baum zu Baum vor, um die Wege freizumachen. Ein Radlader wurde eingesetzt, um massive Stämme beiseitezuschieben. Die Aufräumarbeiten zogen sich über Stunden hin. Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch unklar.


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