mecklenburg_vorpommern
Sonntag, 19. Juli 2026, 15:30 Uhr
Kratzeburg-Dalmsdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern
News-Nr.: 49451

Bilder direkt aus dem brennenden Wald – Nationalpark weiter in Flammen – Spezialkräfte im Einsatz
Spezial-Einheiten aus Niedersachsen mit geländegängigen Tanklöschfahrzeugen vor Ort – Großbrand im Müritz-Nationalpark – Munition im Boden erschwert Löscharbeiten – Landkreis vermutet Brandstiftung

Lage weiter angespannt – schwieriger Einsatz – Hunderte Hektar Wald vernichtet

Bildergalerie vorhanden

Datum: Sonntag, 19. Juli 2026, 15:30 Uhr

Ort: Kratzeburg-Dalmsdorf, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern

 

(th) Im Müritz-Nationalpark kämpfen seit Tagen Hunderte Einsatzkräfte gegen einen riesigen Waldbrand. Das Feuer nahe Granzin hat bereits rund 390 Hektar erfasst. Während die Löscharbeiten andauern, vermutet der Landrat Brandstiftung als Ursache. Spezialkräfte aus anderen Bundesländern unterstützen die schwierigen Löscharbeiten in dem munitionsbelasteten Gebiet. 
 

Die Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt äußerst angespannt. Rund 300 Frauen und Männer sind unermüdlich im Einsatz. Sie bekämpfen die Flammen auf einer Fläche von fast 400 Hektar. Der Waldboden ist verkohlt. Immer wieder lodern neue Brandnester auf. Die Löscharbeiten gestalten sich durch Munitionsreste im Boden als extrem gefährlich. Die Einsatzkräfte können das Gebiet daher nicht direkt betreten.
 

Unterstützung kommt von Spezialkräften aus Niedersachsen. Der Katastrophenschutz entsandte vier geländegängige Spezialfahrzeuge. Jedes Fahrzeug ist mit vier Einsatzkräften besetzt. Diese robusten Tanklöschfahrzeuge sind für Waldbrände besonders gut geeignet. Sie fahren direkt durch das unwegsame Gelände an die Brandherde. Ihre Hauptaufgabe ist die Sicherung einer wichtigen Bahnstrecke. 
 

Von einem zentralen Bereitstellungsplatz rücken die Fahrzeuge koordiniert ab. Die Fahrt führt tief in die dichten Wälder des Nationalparks. Dort werden die Einheiten präzise eingewiesen. Sie bewässern breite Schneisen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Der Kampf gegen das Feuer ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Entwarnung gibt es weiterhin nicht.


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