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Samstag, 27. Juni 2026, 23 Uhr
Ort: Rotenfels bei Traisen, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
News-Nr.: 49279

Explosionen erschweren Löscharbeiten:
Großer Waldbrand am Rotenfels bei Traisen - schwer zugängliches Waldgebiet im Bereich des Fernsehturms betroffen – rund 28.000 Quadratmeter munitionsbelastete Fläche sollen brennen

Einsatzkräfte müssen Gefahrenbereich verlassen – Kampfmittelräumdienst alarmiert – Polizeihubschrauber wirft Löschwasser ab

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Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 23 Uhr

Ort: Rotenfels bei Traisen, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz

 

(sg) Am Rotenfels bei Traisen laufe seit Samstagnachmittag ein größerer Waldbrandeinsatz. Betroffen sei ein schwer zugängliches Waldgebiet im Bereich des Fernsehturms. Nach bisherigen Informationen brenne dort eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern.

Die Löscharbeiten würden durch die Lage im Gelände und eine zusätzliche Gefährdung erheblich erschwert. Im Einsatzbereich soll es zu Explosionen gekommen sein. Da nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich dort weitere explosionsgefährliche Gegenstände befinden würden, hätten die Einsatzkräfte den betroffenen Abschnitt verlassen müssen. Dieser Bereich könne derzeit nicht aktiv gelöscht werden. Der Kampfmittelräumdienst sei alarmiert worden.

Mehr als 200 Einsatzkräfte seien beziehungsweise seien im Laufe des Einsatzes vor Ort gewesen. Zur Brandbekämpfung sei unter anderem ein Polizeihubschrauber mit Löschwasserabwürfen eingesetzt worden. Die Wasserversorgung sei über Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sowie durch Wasseraufnahme am Niederhäuser Stausee sichergestellt worden.

Am späten Abend habe sich die Lage weiter verschärft. Gegen 22:15 Uhr soll es zu einem weiteren Brandausbruch gekommen sein. Der Landkreis Bad Kreuznach warne über KATWARN vor Rauch und Brandgasen. Die Bevölkerung werde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, sich von Rauch und Brandgasen fernzuhalten und den betroffenen Bereich zu meiden. Teile von Traisen sollen nach aktueller Warnlage evakuiert werden; als Notunterkunft sei die Birkenberghalle in Roxheim genannt worden.

Die Lage sei weiterhin angespannt. Die Einsatzkräfte müssten den Brand in schwierigem Gelände bekämpfen und zugleich die Gefahrenlage durch mögliche Kampfmittel berücksichtigen.


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