Kölner Retter an der Belastungsgrenze:
Extreme Hitze bringt Einsatzkräfte und Notaufnahmen an Kapazitätsgrenzen - Kölner Krankenhaus muss durch Katastrophenschutzeinheit mit zusätzlichen Behandlungsplätzen verstärkt werden
Bis zu 40 Grad in der Stadt - mindestens zwei Menschen sterben an Hitzefolgen - zahlreiche zusätzliche Rettungswagen in Dienst genommen
Datum: Sonntag, 28. Juni 2026, 02 Uhr
Ort: Köln, Nordrhein-Westfalen
(sg) Extreme Hitze habe den Rettungsdienst in Köln am Samstag an die Belastungsgrenze gebracht. Bei Temperaturen von teils bis zu 40 Grad Celsius sei es nach Angaben aus Feuerwehrkreisen zu einer Sonderlage gekommen. Zeitweise seien demnach über den gesamten Tag hinweg keine regulären Rettungswagen mehr verfügbar gewesen.
Zahlreiche zusätzliche Rettungswagen seien in Dienst genommen worden, um die Lage zu stabilisieren. Auch die Notaufnahmen mehrerer Krankenhäuser seien massiv belastet gewesen. Am Krankenhaus Merheim habe eine Katastrophenschutzeinheit weitere Behandlungsplätze in einer Fahrzeughalle vor den Notaufnahmen aufgebaut, um Patientinnen und Patienten versorgen zu können, berichteten Feuerwehrleute.
Aus Kreisen der Einsatzkräfte hieß es zudem, dass mehrere Menschen infolge der hohen Temperaturen gestorben seien. Mindestens zwei Todesfälle seien demnach auf die Hitze zurückzuführen. Eine offizielle Bestätigung hierzu liegt aber bisher nicht vor.
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