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Samstag, 27. Juni 2026, 18:30 Uhr
Willstätt, Ortenaukreis, Baden-Württemberg
News-Nr.: 49276

Auf tödlichen Zugunfall folgt Hitzedrama im stehenden Zug:
Radfahrer umfährt geschlossene Schranken an Bahnübergang, wird von Personenzug erfasst und stirbt noch an der Unfallstelle – rund 50 Fahrgäste müssen nach stundenlangem Stillstand bei extremer Hitze evakuiert werden – zahlreiche Reisende kollabieren – Feuerwehr und Rettungskräfte im Großeinsatz

Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei extremer Hitze – Fahrgäste werden in Halle betreut – Notfallseelsorger kümmern sich um Augenzeugen – Ermittlungen zum Unfallhergang laufen

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Datum: Samstag, 27. Juni 2026, 18:30 Uhr

Ort: Willstätt, Ortenaukreis, Baden-Württemberg

 

(sg) Ein tödlicher Zugunfall hat am Samstagabend gegen 18.30 Uhr den Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Offenburg und Straßburg für mehrere Stunden lahmgelegt. Zahlreiche Fahrgäste kollabieren aufgrund der extremen Hitze im stillstehenden Zug. Ein Großalarm an Rettungskräften war die Folge.

Ein Fahrradfahrer wurde an einem beschrankten Bahnübergang zwischen Willstätt-Legelshurst und Kehl-Odelshofen von einem Personenzug erfasst und tödlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann die bereits geschlossenen Schranken umfahren haben, um den Bahnübergang noch zu überqueren. Für den Radfahrer kam jede Hilfe zu spät – er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der Zug musste nach der Kollision auf freier Strecke anhalten. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich die Lage für die rund 50 Fahrgäste zunehmend zu einer Belastungsprobe. Während der stundenlangen Wartezeit kollabierten mehrere Reisende infolge der extremen Hitze.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an. Schließlich entschieden die Einsatzkräfte, den Zug zu evakuieren. Die Fahrgäste wurden aus dem Zug geführt und anschließend in eine Halle in Legelshurst gebracht. Dort wurden sie betreut und medizinisch versorgt.
Auch Notfallseelsorger kamen zum Einsatz und kümmerten sich um Augenzeugen sowie betroffene Fahrgäste und Einsatzkräfte.
Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten und der Ermittlungen blieb die Bahnstrecke zwischen Offenburg und Straßburg für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Es kam zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr.
Die genauen Umstände des tödlichen Unfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei.

 


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