Bahn-Großprojekt beendet:
Generalsanierung zwischen Hamburg und Berlin nach über zehn Monaten abgeschlossen – Züge rollen wieder regulär – Bahnhof Falkensee als erste Station außerhalb Berlins komplett modernisiert – Wichtige Städteverbindung war seit August 2025 voll gesperrt – Frost verzögerte Gesamtfertigstellung um eineinhalb Monate – Verkehrspolitiker von SPD und CDU üben scharfe Kritik an Krisenmanagement der Deutschen Bahn
Ab Sonntag rollt der reguläre Verkehr wieder über die gesamte Strecke, Politiker fordern für die Zukunft robustere Zeitpläne
Datum: Sonntag, 14. Juni 2026, 12:00 Uhr
Ort: Falkensee, Landkreis Havelland, Brandenburg
(jb) Nach einer mehr als zehnmonatigen Generalsanierung ist die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig für den Zugverkehr freigegeben worden. Im Zuge der am Sonntag abgeschlossenen Arbeiten rollen auch am Bahnhof im brandenburgischen Falkensee die ersten Züge wieder regulär. Die Station ist damit der erste Bahnhof außerhalb Berlins, der im Zuge des Großprojekts im Innen- und Umfeld komplett modernisiert wurde. Eine feierliche Einweihung blieb aus; stattdessen wurden die Bauzäune am vollständig erneuerten Bahnhof für die Fahrgäste zur Seite gestellt. Die wichtige Städteverbindung war seit August 2025 für die Sanierung von Gleisen, Weichen, Signalen sowie für die Modernisierung von insgesamt 28 Bahnhöfen gesperrt. Ein erster Teilabschnitt bis Schwerin war bereits Mitte Mai freigegeben worden. Die Gesamtfertigstellung verzögerte sich aufgrund von Frost zu Jahresbeginn um rund eineinhalb Monate. Anlässlich der Freigabe übten Verkehrspolitiker von SPD und CDU Kritik am Krisenmanagement der Deutschen Bahn und forderten für zukünftige Korridorsanierungen robustere Zeitpläne sowie eine transparentere Kommunikation bei Verzögerungen.
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