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Samstag, 30. Mai 2026, 15:30 Uhr
Hagen im Bremischen, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen
News-Nr.: 49023

Seltenes Ereignis – Flammen-Inferno im Königsmoor – Moorbrand fordert Feuerwehren
Großeinsatz für 85 Kräfte bei Hagen im Bremischen – Spaziergänger entdecken Feuer, das sich unterirdisch ausbreitet – Hunderte Meter Schläuche gegen die Glutnester verlegt – Wasser muss im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht werden

Unterirdische Glutnester – Der Kampf gegen das unsichtbare Feuer

Bildergalerie vorhanden

Datum: Samstag, 30. Mai 2026, 15:30 Uhr

Ort: Hagen im Bremischen, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen

 

(th) Am Samstagnachmittag kämpften 85 Feuerwehrleute gegen einen Moorbrand im Königsmoor. Das Feuer breitete sich auf über 500 Quadratmeter aus. Spaziergänger hatten den Brand gegen 15 Uhr entdeckt. Die größte Herausforderung war die Wasserversorgung. Einsatzkräfte mussten das Wasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Brandstelle bringen. Der Einsatz wird sich noch Stunden hinziehen. 
 

Die erste Alarmierung erfolgte kurz nach 15 Uhr. Zunächst wurde nur ein kleiner Flächenbrand gemeldet. Die Ortsfeuerwehr Hagen erkannte schnell die wahre Größe des Feuers. Daraufhin wurden zahlreiche weitere Kräfte nachgefordert. Elf Wehren aus der Region waren schließlich im Einsatz. Sie kamen aus den Gemeinden Hagen, Beverstedt und Loxstedt. Auch der Landkreis Osterholz schickte Unterstützung. 
 

Die größte Schwierigkeit war der abgelegene Brandort im Moor. Es gab dort keine direkte Wasserversorgung. Deshalb wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Das Wasser wurde in einen Behälter gepumpt. Von dort führten lange Schlauchleitungen zur Brandstelle. Florian Möller ist stellvertretender Gemeindebrandmeister in Hagen. Er erklärte die besondere Gefahr von Moorbränden. 
 

„Dennoch hat man so ein, ich nenn es mal, unterirdisches Weiterglimmen im Moor“, so Möller. Das mache es schwierig einzuschätzen, wann das Feuer wirklich aus sei. Die Flammen an der Oberfläche sind schnell gelöscht. Doch die Glut frisst sich tief in den trockenen Moorboden. Deshalb muss die Fläche lange und intensiv gewässert werden. Eine Drohne mit Wärmebildkamera soll später Glutnester aufspüren.


Videobericht zur MeldungVideobericht zur Meldung:

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