saarland
Sonntag, 10. Mai 2026, 17:50 Uhr
Neunkirchen (Saar), Landkreis Neunkirchen, Saarland
News-Nr.: 48896

Feuer im Seniorenheim – Sechs Verletzte bei Zimmerbrand in Neunkirchen
Großeinsatz am Sonntagabend in saarländischer Kreisstadt – Dichter Rauch dringt aus Seniorenheim – Station nach Feuer unbewohnbar – 15 Bewohner müssen evakuiert werden – Polizei prüft Brandstiftung

Hoher Sachschaden befürchtet – Ermittlungen zur Ursache laufen

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Datum: Sonntag, 10. Mai 2026, 17:50 Uhr

Ort: Neunkirchen (Saar), Landkreis Neunkirchen, Saarland

 

(th) In Neunkirchen im Saarland kam es am Sonntag zu einem Brand in einem Senioren-Wohnheim. Dabei wurden sechs Menschen leicht verletzt. Ein Zimmer im zweiten Obergeschoss der Einrichtung war in Brand geraten. Die betroffene Station ist wegen starker Rauchentwicklung nicht mehr bewohnbar. Fünfzehn Bewohner mussten in umliegende Kliniken verlegt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 
 

Gegen 17:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus dem Gebäude. Die Feuerwehr stellte fest, dass ein Zimmer auf einer Station brannte. Sofort leiteten die Helfer die Evakuierung des betroffenen Bereichs ein. Trupps unter Atemschutz begannen umgehend mit dem Innenangriff. Sie konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. 
 
Bei dem Einsatz wurden drei Mitarbeiter der Einrichtung verletzt. Auch zwei Feuerwehrangehörige und ein Polizeibeamter erlitten leichte Verletzungen. Eine Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Unter den Bewohnerinnen und Bewohnern gab es keine Verletzten. Die Evakuierung verlief ohne Zwischenfälle. 
 
Die starke Rauchentwicklung machte die gesamte Station unbewohnbar. Deshalb mussten 15 Bewohner vorsorglich verlegt werden. Sie kamen in umliegenden Kliniken unter. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen noch während des Einsatzes auf. Nach ersten Informationen kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Angaben zur Schadenshöhe gibt es noch nicht. Über 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.


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