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Mittwoch, 06. Mai 2026, 19:58 Uhr
Krefeld, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 48879

700 Tonnen Metallschrott erneut im Krefelder Hafen in Flammen:
Großbrand in Schrott- und Entsorgungsbetrieb sorgt für meterhohe Flammen und schwarze Rauchsäule - Feuerwehr ist mit Großaufgebot im Einsatz - Bevölkerung in Krefeld und dem Rhein-Kreis-Neuss soll wegen massiver Geruchsbelästigung Fenster und Türen geschlossen halten - Rauch zieht Richtung Innenstadt

Einsatzkräfte legen lange Schlauchleitungen mit Hochleistungspumpen in den Rhein - An gleicher Stelle brannte es bereits im Dezember 2025

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Datum: Mittwoch, 06. Mai 2026, 19:58 Uhr

Ort: Krefeld, Nordrhein-Westfalen

 

(ch) Im Krefelder Hafen ist am Abend ein Großbrand auf dem Gelände eines Schrott- und Entsorgungsbetriebs ausgebrochen. Ein großer, mehrere hundert Tonnen schwerer Schrottberg steht komplett lichterloh in Flammen, die bis zu zehn Meter hoch in den Himmel schlagen. Über dem Brandort steigt eine dichte schwarze Rauchsäule auf, der Brandrauch zieht in Richtung Innenstadt.

Die Feuerwehr ist zur Stunde mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Helfer haben große Schlauchleitungen in den Rhein gelegt, von wo aus sie mittels Hochleistungspumpen das Löschwasser zum Brandort befördern wollen. Aufgrund der Wetterlage kommt es im Umfeld des Brandes zu einer massiven Geruchsbelästigung. Die Bevölkerung wurde über die Warn-App NINA aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Parallel führt die Feuerwehr Schadstoffmessungen in der Luft durch. Der Brand ist derzeit noch nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehr geht davon aus, dass es mindestens zehn Stunden dauern werde, ehe der Brand gelöscht ist.

Bemerkenswert: Auf demselben Firmengelände hatte bereits im Dezember 2025 ein Schrottberg Feuer gefangen. Auch damals war die Feuerwehr lange im Einsatz, bis die letzten Glutnester gelöscht waren. Zahlreiche Betroffene musste der Rettungsdienst vor Ort auch den Verdacht einer Rauchgasvergiftung untersuchen. Unterstützt wird die Feuerwehr Krefeld durch weitere Kräfte aus dem gesamten Rheinland und Ruhrgebiet, bis hin ins Bergische Land. Die Rauchentwicklung breitet sich auch in den Rhein-Kreis-Neuss aus. 


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