Feuerwehr kann Waldbrand nicht löschen:
Feuer bei Jüterbog weitet sich massiv aus – Am Nachmittag brennen bereits über 30 Hektar Wald (Flammen on tape) – Direkte Brandbekämpfung wegen Explosionsgefahr unmöglich (Ausgebrannte Munition on tape) – Riegelstellung in munitionsfreien Zonen errichtet – Anwohner müssen Fenster geschlossen halten – Sehr hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Brandenburgs
Brand betraf am Freitag noch 2,5 Hektar Fläche – Areal am Alten Lager gilt aufgrund der militärischen Altlasten als extrem gefährliches Einsatzgebiet
Datum: Samstag, 02. Mai 2026, 14:00 Uhr
Ort: Jüterbog, Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg
(jb) Der Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog hat sich in der Nacht zu Samstag massiv ausgeweitet. Nach aktuellen Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten brennen mittlerweile über 30 Hektar Wald. Am Freitag waren es noch 2,5 Hektar. Da das Gelände stark mit alter Munition belastet ist, bleibt eine direkte Brandbekämpfung für die Einsatzkräfte weiterhin unmöglich. Die Feuerwehr konzentriert sich am Samstagnachmittag darauf, das Feuer in Schach zu halten. Hierzu wurde in Gebieten, die als munitionsfrei gelten, eine Riegelstellung aufgebaut. Diese soll ein weiteres Übergreifen der Flammen auf angrenzende Flächen verhindern. Die starke Rauchentwicklung ist weiterhin sichtbar. Anwohner in den Landkreisen Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark sind weiterhin aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. In weiten Teilen Brandenburgs herrscht mit der Stufe 4 von 5 derzeit eine sehr hohe Waldbrandgefahr.
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