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Freitag, 01. Mai 2026, 10:30 Uhr
Grabenstetten, Landkreis Reutlingen, Baden-Württemberg
News-Nr.: 48840

Höhlenwanderung nimmt tragisches Ende:
Tragisches Ende des Großeinsatzes an der Falkensteiner Höhle – Patient stirbt trotz Hilfe in einem Kilometer Tiefe – Gruppe konnte Höhlensystem inzwischen verlassen – Bergwacht und Spezialkräfte kämpfen mit unwegsamem Gelände und fehlendem Funkempfang – Marsch zum Unglücksort dauerte über 90 Minuten – Leichnam muss über mehrere Stunden aufwendig geborgen werden

Gruppe war mit einer offiziellen Ausnahmegenehmigung der Gemeinde Grabenstetten in der sonst verbotenen Höhle unterwegs

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Datum: Freitag, 01. Mai 2026, 10:30 Uhr

Ort: Grabenstetten, Landkreis Reutlingen, Baden-Württemberg

 

(jb) Der großangelegte Rettungseinsatz an der Falkensteiner Höhle im Landkreis Reutlingen hat ein tragisches Ende genommen. Der Mann, der am Freitagmorgen während einer geführten Tour einen medizinischen Notfall erlitt, ist in der Höhle verstorben. Die restliche Gruppe konnte das Höhlensystem inzwischen unter Begleitung der Einsatzkräfte verlassen. Die Bergung des Leichnams wird laut Polizei noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Gegen 10:30 Uhr war der Notruf eingegangen. Der Patient befand sich etwa einen Kilometer tief im Inneren der Höhle. Der Einsatz von Bergwacht, Höhlenrettung und Rettungsdienst gestaltete sich extrem schwierig. Allein der Fußmarsch zum Patienten dauerte rund eineinhalb Stunden über unwegsames Gelände. In der verwinkelten und nassen Wasserhöhle mussten zudem Höhenunterschiede von mehreren Metern überwunden werden. Erschwerend kam hinzu, dass im Inneren kein Funkempfang bestand. Die „wilde Höhle“, aus der die Elsach entspringt, ist immer wieder Schauplatz folgenschwerer Einsätze. Erst im vergangenen Mai mussten zwei Männer gerettet werden, die vom Wasser eingeschlossen worden waren. Seit 2018 ist der Zugang wegen der Gefahr plötzlicher Hochwasser offiziell verboten. Die aktuelle Gruppe war jedoch mit einer erforderlichen Ausnahmegenehmigung der Gemeinde Grabenstetten unterwegs. Spezialkräfte sichern derzeit den weiteren Verlauf der Bergungsmaßnahmen ab.

 


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