Polizeieinsatz nach Knall in ICE:
ICE 19 in Siegburg gestoppt – über 180 Fahrgäste evakuiert – Maskierter (20) nach Anschlagsdrohung festgenommen – Rauchentwicklung und Knall - Softair-Granate explodierte wohl im Waggon – 12 Leichtverletzte nach Attacke – Messer in Rucksack sichergestellt
Kriminalpolizei hat den betroffenen Waggon zur Spurensicherung beschlagnahmt
Datum: Donnerstag, 02. April 2026, 21:00 Uhr
Ort: Siegburg, Nordrhein-Westfalen
(jb) Am ICE-Bahnhof Siegburg-Bonn läuft seit den Abendstunden ein Großeinsatz der Polizei. Gegen 21.00 Uhr wurde der ICE 19 nach Frankfurt am Main gestoppt und über 180 Fahrgäste evakuiert. Hintergrund ist die Festnahme eines 20-jährigen Tatverdächtigen, der zuvor mit einem Anschlag gedroht haben soll. Nach Zeugenberichten kam es in einem Waggon zu einem Knallgeräusch und kurz darauf zu einer Rauchentwicklung. Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich bei dem explodierten Gegenstand um eine Softair-Granate, die aus einer Toilette in den Gang geworfen wurde. Zwölf Personen erlitten leichte Verletzungen. Der mutmaßliche Täter war laut Polizeiangaben maskiert und führte ein Messer in seinem Rucksack mit. Beamte der Kriminalpolizei haben den betroffenen Waggon als Tatort gesichert und untersuchen die Hintergründe der Tat. Während des Einsatzes wurde auch die Konrad-Adenauer-Allee im Umfeld des Bahnhofs weiträumig abgeriegelt. Eine Person wurde festgenommen. Der Bahnverkehr am Knotenpunkt Siegburg-Bonn ist beeinträchtigt.
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