brandenburg
Sonntag, 29. März 2026, 16:45 Uhr
Premnitz, Landkreis Havelland, Brandenburg
News-Nr.: 48611

Ein Toter und neun Verletzte bei Feuer-Drama – 13 Bewohner über Drehleiter von Balkonen gerettet – Wohnung brennt aus (Flammen on Tape) Haus unbewohnbar
Feuerwehr-Einsatzleiter: "Die Situation war zum Anfang chaotisch" – Flammen-Inferno am Sonntagnachmittag – Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz – Wohnungsbaugenossenschaft organisiert Notunterkünfte

Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache

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Datum: Sonntag, 29. März 2026, 16:45 Uhr

Ort: Premnitz, Landkreis Havelland, Brandenburg

 

(th) Bei einem verheerenden Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Premnitz ist am Sonntagnachmittag eine Person ums Leben gekommen. Neun weitere Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Das Feuer brach im ersten Obergeschoss des dreigeschossigen Gebäudes in der Erich-Weinert-Straße aus und breitete sich rasch aus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und rettete 13 Menschen über eine Drehleiter von ihren Balkonen. Das Haus ist vorerst unbewohnbar. 
 

Die Einsatzkräfte wurden gegen 16:45 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr quoll bereits dichter Rauch aus den Fenstern des Treppenhauses. „Die Situation war zum Anfang chaotisch“, berichtete Einsatzleiter Justin Hellmich von der Feuerwehr Premnitz. „Wir hatten viele Bürgerinnen und Bürger draußen auf der Straße gehabt, wir hatten viele Bürger eingeschlossen in ihren Wohnungen.“ Die Feuerwehr leitete umgehend die Menschenrettung ein. 
 

Für eine Person aus der Brandwohnung kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie wurde zunächst gerettet, verstarb aber im Rettungswagen. Die neun Leichtverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Das Gebäude wurde von der Polizei versiegelt und ist derzeit unbewohnbar. 
 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat für die betroffenen Bewohner Notunterkünfte in der Umgebung organisiert. „Dort werden alle Anwohner aufgeteilt“, so Hellmich.


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