Rund 100.000 Euro Sachschaden bei E-Auto-Brand auf Hofeinfahrt von Wohnhaus:
Geparkter Renault Zoe geht nach lautem Knall in Flammen auf – Feuer greift auf Fassade von Einfamilienhaus über, Rollläden schmelzen durch enorme Hitze – Massiver Wassereinsatz verhindert Überschlag ins Gebäudeinnere – Wagen brennt vollständig aus
Akku des Fahrzeugs flammt bei Löscharbeiten immer wieder auf - Brandursache noch unklar, Defekte Batterie offenbar nicht auszuschließen - Bewohner können sich unverletzt ins Freie retten
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 21:00 Uhr
Ort: Delmenhorst-Annenheide, Niedersachsen
(jb) Ein brennendes Elektroauto hat am Mittwochabend im Delmenhorster Stadtteil Annenheide einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Nach einem lauten Knall bemerkten Anwohner einer Wohnstraße gegen Abend, dass ein im Hof abgestellter Renault Zoe in Vollbrand stand. Das Feuer griff bereits auf die Fassade des angrenzenden zweigeschossigen Einfamilienhauses über, die Rollläden schmolzen. Auch das Dach und die angrenzende Garage waren betroffen. Die Bewohner konnten sich unverletzt ins Freie retten.
Die Feuerwehr konzentrierte sich bei den Löscharbeiten darauf, das brennende E-Auto zu löschen und gleichzeitig die gut gedämmte Hausfassade zu kühlen. Durch den massiven Wassereinsatz konnte ein Durchzünden ins Innere des Gebäudes verhindert werden. Trotz der Löscherfolge flammte der Renault Zoe immer wieder auf und brannte schließlich vollständig aus. Am Gebäude entstand hoher Schaden an der Außenhülle.
Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, ersten Angaben zufolge kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass eine defekte Batterie das Feuer verursacht haben könnte. Die Ermittlungen dauern an.
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