Öl-Reserve gegen Preis-Wahn freigegeben:
Bundesregierung zapft nationale Reserven an – Strategische Tankanlagen in Wilhelmshaven als zentraler Schauplatz – Wirtschaftsministerin reagiert auf Iran-Krieg und Rekordpreise – Markt-Druck durch massive Freigabe soll Spekulationen stoppen – Gesetzliche Vorräte decken Inlandsbedarf für 90 Tage
Das Ministerium betont, dass aktuell keine physische Knappheit an Treibstoffen besteht
Datum: Mittwoch, 11. März 2026, 16:00 Uhr
Ort: Wilhelmshaven, Niedersachsen
(jb) Zur Dämpfung der drastisch gestiegenen Energiepreise hat die Bundesregierung die teilweise Freigabe der nationalen Reserven beschlossen. Ein zentraler Schauplatz dieser Maßnahme sind die strategischen Tankanlagen in Wilhelmshaven, in denen erhebliche Bestände der bundeseigenen Reserven lagern. Ob es sich bei den dortigen Kapazitäten primär um Rohöl oder Gas handelt, wurde nicht im Detail spezifiziert.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche begründete den Schritt am Mittag mit den massiven Preissprüngen infolge des Iran-Kriegs. Laut Ministerium bestehe aktuell keine physische Knappheit; die Rekordpreise seien vielmehr auf Risikoaufschläge und Spekulationen zurückzuführen. Durch die Freigabe der Reserven soll dem Markt der Druck genommen und eine beruhigende Wirkung auf die Zapfsäulenpreise erzielt werden. Die nationale Ölreserve in Deutschland ist gesetzlich so bemessen, dass sie den Inlandsbedarf für mindestens 90 Tage decken kann.
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