Spektakuläre Rettungsaktion nach schwerem Verkehrsunfall:
Kleintransporter kommt von Kreisstraße ab und stürzt etwa 30 Meter tiefe Böschung hinab - Rettungskräfte müssen sich aus SAR-Hubschrauber der Bundeswehr zu Unfallstelle abseilen, um beide Insassen zu retten
Verletzte werden mit Seilwinde zum Hubschrauber hochgezogen - Unfallstelle schwer zugänglich und kaum einsehbar, erste Einsatzkräfte nehmen zunächst nur Hilferufe wahr - Unfall ereignete sich in einer Kurve und bei Nebel - Nicht angeschnallter Beifahrer aus Fahrzeug geschleudert
Datum: Dienstag, 03. März 2026, ca. 08:00 Uhr
Ort: K1400 bei Geislingen an der Steige, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
(ah) Spektakuläre Rettungsaktion am Dienstagmorgen nach einem schweren Unfall auf der K1400 bei Geislingen an der Steige: Ein Kleintransporter kam bei Nebel in einer Kurve von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke, stürzte eine etwa 30 Meter hohe Böschung hinunter und kam auf der Seite zum Liegen. Der nicht angeschnallte, 21 Jahre alte Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Der 23-jährige Fahrer trug leichtere Verletzungen davon.
Die alarmierten Feuerwehr- und Rettungskräfte fanden zunächst nur die Schäden an der Leitplanke vor und konnten das Unfallfahrzeug in der schlecht einsehbaren Böschung von der Straße aus nicht lokalisieren, nahmen aber Hilferufe wahr und fanden so schließlich den zerstörten Transporter. Einsatzkräfte fuhren nun dort an, versorgten die Verletzten und brachten sie in Rettungswagen, doch diese fuhren sich fest und konnten die steile Steige nicht hochfahren. Da aufgrund der Schwere der Verletzungen des Beifahrers schnell gehandelt werden musste, entschied die ebenfalls alarmierte Bergwacht, dass die Personen mit einem Hubschrauber aus der Böschung geholt und zur höher gelegenen Straße transportiert werden mussten. Ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr mit Seilwinde war am schnellsten verfügbar und flog an, sodass kurz darauf beide Verletzten in die Rettungswagen auf der Kreisstraße und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden konnten.
Die K1400 musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Aus Unfallursache wird nicht angepasste Geschwindigkeit vermutet. Weitere Ermittlungen zum Unfall laufen.
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