Kinder versuchen brennendes Haus selbst zu löschen:
Doppelhaus-Hälfte brennt lichterloh - Obergeschoss von Wohnhaus im Ortskern steht am Abend in Vollbrand - Schwierige Löscharbeiten an neuem Gebäude durch zahlreiche Glutnester
Brandursache noch unklar - Zahlreiche Feuerwehren bis spät in den Abend mit Löscharbeiten beschäftigt
Datum: Samstag, 28. Februar 2026, 17:00 Uhr
Ort: Epfenbach, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
(jb) Eine Frau und zwei Kinder haben sich beim Brand einer Doppelhaushälfte in Epfenbach am Samstagnachmittag rechtzeitig ins Freie retten können. Nach ersten Informationen von Kreisbrandmeisterin Stefanie Heck war der Brand um kurz nach 17 Uhr in der oberen Etage in dem Haus im Bethelweg ausgebrochen. Die Etage sowie der Dachstuhl hätten schnell in Vollbrand gestanden. Zwei Kinder haben versucht, den Brand einzudämmen was nicht gelang, berichtet Patrick Schottmüller, Leitender Notarzt am Einsatzort. Zusammen mit ihrer Mutter flüchteten sie ins Freie. Sie wurden vor Ort von Rettungs-Teams untersucht, blieben aber ansonsten unversehrt. In der linken Haushälfte war laut Heck niemand zu Hause. Ein Übergreifen auf andere Gebäude konnte die Feuerwehr verhindern. Die Löscharbeiten an dem relativ neuen Gebäude waren schwierig: Die Feuerwehr musste mit der Drehleiter von außen das Dach öffnen um die gut gedämmten Stellen abzulöschen. Viele Glutnester haben sich trotz des augenscheinlich gelöschten Brandes noch zwischen Decke und Dach befunden, so Stefanie Heck. Dass nicht viel mehr passierte ist auch dem Umstand zu verdanken, dass im Nachbarort gerade eine Übung stattfand und in Spechbach die Hauptversammlung anstand, viele Wehrleute am Abend verfügbar in der Nähe waren. Darüber froh war auch Epfenbachs Bürgermeister Pascal Wasow. Er machte sich am Abend ein Bild der Lage. Zumindest die vom Brand betroffene Haushälfte ist vorerst unbewohnbar. Was den Brand auslöste, ist bislang unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
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