Schon wieder Bank-Schließfächer geknackt:
Gas-Angriff bei Bank-Einbruch - Täter dringen über Lichtschacht in Keller ein – Unbekannte Flüssigkeit versprüht – Bank-Belegschaft klagt über Übelkeit und Unwohlsein – Evakuierung des gesamten Gebäudes – Schließfächer gewaltsam aufgebrochen – Feuerwehr-Einsatz unter schwerem Atemschutz – Einbrecher flüchten unerkannt
Die Ermittlungen zur Beute und der versprühten Substanz dauern an
Datum: Freitag, 13. Februar 2026, 13:00 Uhr
Ort: Stuhr, Landkreis Diepholz, Niedersachsen
(jb) Ein Einbruch in eine Bankfiliale in der Blockener Straße in Stuhr hat am Freitagmittag einen umfangreichen Rettungseinsatz nach sich gezogen. Unbekannte Täter waren gewaltsam über einen Lichtschacht in den Keller des Gebäudes eingedrungen - Mitarbeiter der Bank klagten über plötzliche Übelkeit und Unwohlsein. Die Belegschaft reagierte sofort und evakuierte das gesamte Gebäude. Die Ursache für die Beschwerden klärte sich bei der anschließenden Durchsuchung: Einbrecher hatten im Kellerbereich eine bislang unbekannte Flüssigkeit versprüht. In der Zwischenzeit brachen sie Räumlichkeiten und Schließfächer auf. Die Feuerwehr untersuchte die betroffenen Räume unter Atemschutz auf gefährliche Substanzen, konnte jedoch keine erhöhten Messwerte feststellen. Zwei Mitarbeiter mussten vom Rettungsdienst vor Ort versorgt werden, blieben nach ersten Erkenntnissen jedoch unverletzt. Die Täter konnten unerkannt flüchten, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. Zur genauen Höhe der Beute und zum Inhalt der aufgebrochenen Schließfächer liegen der Polizei derzeit noch keine Informationen vor. Die Ermittlungen zum Tathergang und zur Identifizierung der versprühten Substanz dauern an.
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