Kriegsgefahr im Iran lässt Autofahrer blechen:
Lage im Nahen Osten wirkt sich dramatisch auf Preise an den Zapfsäulen in Deutschland aus - Preis für Superbenzin in Brandenburg zu Wochenbeginn deutlich über 1,80 Euro – auch Diesel und E10 ziehen kräftig an
Autofahrern bleibt oft nur, die Preise zu vergleichen und in den Abendstunden zu tanken, wo die Preise oft etwas sinken
Datum: Sonntag, 8. Februar 2026, 20:30 Uhr
Ort: Rathenow, Landkreis Havelland, Brandburg
(sg) Autofahrerinnen und Autofahrer in Brandenburg müssen derzeit wieder deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Benzin und Diesel sind in den vergangenen Tagen spürbar gestiegen. Hauptgrund ist die angespannte Lage im Nahen Osten, die die internationalen Rohölmärkte verunsichert und die Preise an den Börsen nach oben treibt.
Auch an den Tankstellen im Havelland macht sich diese Entwicklung bemerkbar. An einer Tankstelle in Rathenow lag der Preis für einen Liter Super zuletzt teils deutlich über der Marke von 1,80 Euro, Diesel näherte sich regional ebenfalls wieder höheren Niveaus. Viele Kunden zeigen sich verärgert, einige sprechen von einer erneuten Belastung im Alltag – vor allem für Pendler und Menschen im ländlichen Raum, die auf das Auto angewiesen sind.
Nach Einschätzung von Marktbeobachtern reagieren die Kraftstoffpreise sehr sensibel auf geopolitische Spannungen. Befürchtungen über mögliche Lieferengpässe oder eine Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten führen dazu, dass Öl teurer gehandelt wird. Diese Kosten werden zeitverzögert an die Verbraucher weitergegeben.
Für Autofahrer bleibt die Hoffnung, dass sich die Lage in den kommenden Wochen wieder entspannt. Experten raten, Preise zu vergleichen und – wenn möglich – in den Abendstunden zu tanken, da Kraftstoff dann häufig etwas günstiger ist. Ob und wann es zu einer spürbaren Entlastung kommt, hängt jedoch maßgeblich von der weiteren Entwicklung der internationalen Krisenlage ab.
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